10. August 2026 – dpa
Der BVB soll sich Berichten zufolge weiterhin um einen Transfer von Kölns Said El Mala bemühen. Die Verantwortlichen zeigen sich aber zurückhaltend.
Borussia Dortmund will Gerüchte um eine Verpflichtung von Said El Mala nicht weiter anheizen. «Es hat sich immer noch nichts daran geändert, dass Said ein Spieler des 1. FC Köln ist», sagte BVB-Geschäftsführer Lars Ricken am Rande des Testspiels gegen den FC Arsenal (3:2) beim Sender Sky. Medienberichten zufolge verhandeln die beiden Vereine der Fußball-Bundesliga weiter um den Angreifer.
«Es gebietet einfach der Respekt, dass wir von Borussia Dortmund nicht über andere Spieler reden», erklärte Ricken weiter. Doch das habe «leider ab und an zur Folge, dass es angebliche Neuigkeiten gibt und dass wir dann vorgestern im Büro saßen und gedacht haben: "Guck mal, was wir angeblich wieder gemacht haben." Das müssen wir jetzt ein bisschen aushalten», sagte Ricken.
Die Kölner hatten am Samstag auf die Spekulationen reagiert und Gelassenheit demonstriert. Sportchef Thomas Kessler betonte, dass er derzeit fest von einem Verbleib El Malas ausgehe. Zuletzt hatte es immer wieder Berichte über potenzielle Angebote gegeben. Köln soll im Poker um den bis 2030 gebundenen Offensivspieler hartnäckig 50 Millionen Euro fordern. Angeblich könnte der BVB inzwischen bereit sein, diesen Betrag zu investieren.
Grundsätzlich sagte Ricken zum finanziellen Plan des BVB: «Ich glaube, dass wir wirklich um jeden Euro kämpfen. Das hat das Beispiel Karetsas ja auch gezeigt. Das erste Mal hatten wir uns im April getroffen und wir haben erst jetzt vor Kurzem den Deal abgeschlossen, weil es uns wichtig ist, auch wirtschaftlich vernünftig zu arbeiten.» Für den rund 30 Millionen Euro teuren Neuzugang Konstantinos Karetsas soll Genk bis zu 40 Millionen gefordert haben.
Trainer Niko Kovac sagte mit Blick auf die noch bis Ende August laufende Transferperiode: «Wir werden keine übereiligen Schlüsse ziehen. Wir werden noch gucken und haben ein paar gute Ideen.» Es sei allerdings auch für große Clubs schwierig, auf dem Transfermarkt Spieler für «ordentliches Geld, aber nicht zu viel Geld» zu finden. «Von daher müssen wir als BVB da auch ein bisschen aufpassen», erklärte der Coach.