23. September 2026 – dpa
In Niedersachsen sind bis zum 15. September 2026 weniger Menschen beim Baden ums Leben gekommen als im Vorjahreszeitraum. Damit fällt die Bilanz für Niedersachsen günstiger aus als ein Jahr zuvor.
Weniger Badetote in Niedersachsen als noch 2025
Nach Angaben der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) starben bei uns in Niedersachsen in der diesjährigen Badesaison landesweit 29 Menschen bei Badeunfällen. Im gleichen Zeitraum 2025 waren es noch 38 Todesfälle. Damit ist die Zahl der tödlichen Badeunfälle im Land spürbar zurückgegangen.
Die meisten tödlichen Unfälle ereigneten sich in Seen. Dort starben 13 Menschen. Hinzu kamen jeweils 5 Todesfälle in Flüssen und 5 in Kanälen. Auffällig ist außerdem der hohe Männeranteil: 22 der 29 Todesopfer in Niedersachsen waren männlich.
Bundesweite DLRG-Zahlen zeigen gemischtes Bild
Bundesweit registrierte die DLRG bis zum 15. September 2026 insgesamt 320 tödliche Badeunfälle. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es 328. Die Gesamtzahl seit Jahresbeginn ist damit leicht gesunken.
Anders fällt jedoch die Bilanz beim Blick auf die eigentliche Badesaison aus: Zwischen Anfang Mai und dem Ende der Sommerferien 2026 ertranken in Deutschland 248 Menschen. Das waren 12 mehr als im gleichen Zeitraum 2025. Die Sommermonate verliefen bundesweit also tödlicher als im Vorjahr.
Junge Menschen bundesweit besonders betroffen
Der folgenschwerste Monat war bundesweit der Juni 2026. In diesem Monat gab es laut DLRG mindestens 101 Todesfälle im Zusammenhang mit Badeunfällen. Damit war der Juni einer der tödlichsten Monate der vergangenen Jahre.
Im Ländervergleich wurden bis zum Ende der Sommerferien die meisten Badetoten in Bayern gezählt. Dort starben 61 Menschen, nach 73 im Vorjahreszeitraum. Es folgten Nordrhein-Westfalen mit 54 Todesfällen und Baden-Württemberg mit 35.
Besonders betroffen waren laut DLRG junge Menschen zwischen 11 und 30 Jahren. In dieser Altersgruppe ertranken seit Jahresbeginn 88 Menschen. Das sind 15 mehr als im gesamten Vorjahr. Auch bundesweit waren die meisten Todesopfer männlich.
Bilanz für Niedersachsen fällt 2026 günstiger aus
Im Ländervergleich wurden bis zum Ende der Sommerferien die meisten Badetoten in Bayern gezählt. Dort starben 61 Menschen, nach 73 im Vorjahreszeitraum. Es folgten Nordrhein-Westfalen mit 54 Todesfällen und Baden-Württemberg mit 35.
Für Niedersachsen ergibt sich bis Mitte September 2026 damit eine positive Entwicklung. Während die bundesweite Sommerbilanz schlechter ausfiel als im Vorjahr, ist die Zahl der Badetoten im Land deutlich zurückgegangen.
Für Niedersachsen ergibt sich bis Mitte September 2026 damit eine klar positive Entwicklung. Während die bundesweite Sommerbilanz schlechter ausfiel als im Vorjahr, ist die Zahl der Badetoten im Land deutlich zurückgegangen.