So helfen Ehrenamtliche
Unterwegs mit den Kröten-Rettern von Hude
Es ist wärmer geworden, und aktuell sind viele Kröten und Frösche auf ihrer gefährlichen Wanderung zu ihren Laichgewässern. Wenn sie Glück haben, helfen ihnen engagierte Menschen dabei, nicht überfahren zu werden. Aber was treibt diese Retter an? Antenne Niedersachsen-Reporterin Sandra Meyer hat die Krötenretter begleitet.

Kein Spaziergang
Freiwillige wie Helmut Brüggemann kontrollieren den Krötenzaun jeden Morgen und Abend – egal ob es feucht-neblig ist oder der Regen die Sicht erschwert. Je nach Wetterlage kommen pro Kontrolle manchmal mehr als 70 Kröten zusammen, die vorsichtig in Eimern aufgesammelt und über die Straße getragen werden. „Die Temperaturen passen, aber es ist einfach zu trocken“, erklärt Brüggemann. Am liebsten hätten die Tiere 10 bis 15 Grad und dicken Nebel. Die "Kröten-Sammel-Saison" geht in etwa bis
Naturschutz als Familienerlebnis

Warum jede Rettung zählt
Wer mithelfen will, kann sich an die örtlichen Naturschutzgruppen oder an den NABU wenden. Die Krötenwandersaison dauert noch bis Ende März – jede helfende Hand zählt, damit auch in Zukunft die Laichgewässer rund um Hude lebendig bleiben.