15. Oktober 2026 – Lea Biskup

Rund 4.200 Menschen betroffen

Bombenentschärfung in Braunschweig

Ein mutmaßlicher Blindgänger sorgt am Freitag für eine Großevakuierung im Süden Braunschweigs. Betroffen sind die Braunschweiger Stadtteile Leiferde und Stöckheim sowie der Süden von Rüningen. Auch Fahrgäste von Bus und Stadtbahn müssen mit Einschränkungen rechnen.

Ein Warnschild mit einem Ausrufezeichen und dem Text "Bombenräumung" steht am Straßenrand.
Blick auf ein Verkehrsschild "Bombenräumung". +++ dpa-Bildfunk +++, Foto: picture alliance/dpa

Am Freitag (16.10.) wird in Braunschweig ein mutmaßlicher Weltkriegs-Blindgänger entschärft, der auf freier Fläche zwischen den Braunschweiger Stadtteilen Leiferde und Stöckheim liegt. Gefunden wurde die verdächtige Stelle schon im September. Rund 4.200 Menschen aus den Braunschweiger Stadtteilen Leiferde und Stöckheim sowie aus dem Süden von Rüningen müssen bis 8 Uhr ihre Wohnungen verlassen, wie Stadtsprecher Adrian Foitzik gegenüber Antenne Niedersachsen mitteilt.

Ab 8 Uhr fahen dafür Busse der BSVG von Stöckheim über Leiferde zur Sammelunterkunft, der Grund- und Hauptschule Rüningen (Thiedestraße 24a). Die Busse fahren alle 7,5 Minuten, bis das Gebiet geräumt ist. Nach der Entschärfung fahren die Busse den gleichen Linienweg zurück.

Eine Karte zeigt einen orange markierten Evakuierungsradius in Braunschweig.
Die Karte zeigt den markierten Evakuierungsradius in Braunschweig am 16.10.2026. (Foto: Stadt Braunschweig)

Unterstützung benötigt?

Wer Hilfe beim Verlassen der Wohnung oder einen Krankentransport benötigt, kann sich ab sofort an die Feuerwehr Braunschweig unter der Telefonnummer 0531/19222 wenden. Unter der Telefonnummer 0531/470-1 steht das Bürgertelefon für allgemeine Informationen zur Verfügung.

Feuerwehr, Polizei und zentraler Ordnungsdienst überprüfen am Einsatztag bis 10.30 Uhr die evakuierten Straßenzüge, damit sich niemand mehr im Evakuierungsgebiet aufhält.

Einschränkungen auch im Nahverkehr

Die Stadtbahn- und Buslinien der BSVG fahren nach Angaben der Stadt im Wesentlichen weiter. Im Laufe des Vormittags wird der sonst übliche Bus- und Stadtbahnverkehr durch das betroffene Gebiet allerdings eingeschränkt. Aus Bussen und Bahnen kann dann in diesem Gebiet nicht mehr ausgestiegen werden. Die Stadt rät Fahrgästen, sich vor Fahrtantritt auf der Internetseite oder in der App der BSVG über die aktuellen Einschränkungen zu informieren.

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