25. September 2026 – Antenne Niedersachsen

Transkript Interview Alexander Gerst 28.09.2026

Transkript Interview mit Alexander Gerst

Interview Transkript

Mareike Moin, hier sind Micha und Mareike. Herzlich willkommen auf der Antenne Niedersachsen Homepage und wir haben für unsere Show mit einer der spannendsten Personen überhaupt gesprochen.

Micha Astronaut Alexander Gerst. Eine halbe Stunde haben wir ihm Fragen gestellt und als erstes wollten wir wissen, wie riecht das All.

Alexander Gerst Ja, die Frage krieg ich oft gestellt. Das ist leider so, dass ich das ja auch so nicht so richtig weiß, wie du es all riechst, weil Als Mensch können wir da draußen nicht existieren. Das ist so lebensfeindlich, da sind extreme Temperaturen, da ist ein Vakuum. Das heißt, selbst als Astronaut oder als Astronautin können wir da nur in einem Raumanzug uns rauswagen und da bringen wir ja unsere eigene Luft mit. So einen kleinen, so eine kleine Idee kriegt man aber trotzdem, wenn wir die Raumanzüge dann wieder mit in die Raumstation bringen, wenn wir die ausziehen, dann riecht die Oberfläche, der Raum natürlich ganz besonders.

Das ist so 'ne sehr so mineralischer, nussiger Geruch, also so kann man ganz schlecht beschreiben, so zwischen Dinge, zwischen Bremsabrieb von von Autobremse oder auch so bisschen leicht verbrannt, also so 'n ganz rauer Geruch. Das ist aber, wenn man ehrlich ist, nicht der Geruch des Weltraums selbst, sondern das ist der Geruch der Materialien, die man in den Weltraum rausbringt, die dann mit ja, mit kosmischer Strahlung bombardiert werden, mit Restsauerstoff und das macht dann diese Reaktion. Das heißt letztendlich, ja, wenn man es ganz undromantisch sehen will, riecht der Weltraum leider gar nicht.

Mareike Ja, gut, hat mir besser gefallen. Nehmen wir doch das, das ist so ein bisschen, vielleicht so nach Bremsgeruch. Ich meine, einige Leute finden ja auch hier Benzin nicht schlecht. Also vielleicht finden sie auch diesen Brems Abspurgeruch gar nicht so verkehrt. Aber was vermisst man denn im All so am allermeisten, wenn man da oben für ja doch etwas längere Zeit ist?

Alexander Gerst Ja, ich glaub, das beschreiben alle meine Kolleginnen und Kollegen relativ gleich. Das sind die Dinge, die man so auf der Erde gewohnt ist, die man auch lieb gewonnen hat, aber vielleicht sogar auch 'n bisschen vergessen hat, dass man die lieb gewonnen hat. Und wenn man die plötzlich nicht mehr hat, wenn man ja 'n halbes Jahr oder 'n Jahr im Weltraum ist und dann plötzlich kein Wetter mehr hat, kein Wind, kein Regen, nichts Grünes mehr sieht, die, die, die Blätter rauschen im Wald oder mal am Strand joggen gehen, das vermisst man. Also das geht total so weit, dass ich jetzt inzwischen mit, dass mir das so gut gefällt, hier Wetter auf der Erde zu sehen, in jeglicher Form, dass mir das sogar Spaß macht, irgendwie im November bei 3 Grad im Nieselregen joggen zu gehen. Ich seh das als Bereicherung, das war vorher nicht so.

Micha Gibt es denn irgend so 'n Geräusch auf der I.S.S.? was, was du vermisst, also was, was auch irgendwie ständig vorkommt, irgendein nervtötendes Tüten, Tuten oder?

Alexander Gerst Ja, Geräusche würd ich jetzt nicht sagen, dass ich die vermisse auf der ISS. Aber tatsächlich, jetzt wo du es so beschreibst, kann ich mir das im inneren Ohr richtig gut vorstellen, wie die ISS sich anhört, das Rauschen der Lüfter, die verschiedene Geräte. Das fand ich ja gut, aber ich hab mich so dran gewöhnt, dass es für mich jetzt so 'n bisschen wie zu Hause klingt Und natürlich, ich hatte immer Musik dabei, ich hatte immer so 'ne Bluetoothbox mit dabei, egal wo ich war beim Arbeiten, hab mir die angemacht, hab mir ein paar Tunes eingestellt und dann ging das Arbeiten leichter und da kann ich mich noch dran erinnern, wie das ja, wie das einfach das Gefühl war, die irgendwo festzumachen und die Musik anzumachen und dann so mein Ding auf der Raumstation zu machen, weil man ja oft auch gar nicht im kleinen Modul arbeitet, wie die anderen Kolleginnen und Kollegen und da ist das irgendwie ganz schön, wenn man Musik hört.

Was lief denn da so? alles Mögliche, also ich mochte, ich mag so elektronische Musik ganz gern, aber zwischendurch hör ich auch mal irgendwie Klassik oder Rock oder was Härteres, das wechselt sich so bei mir ab, je nach Stimmung, so aber so so die der Grundtune war so bisschen entspannte elektronische Musik im Hintergrund.

Mareike Wahnsinn, hätt ich mir jetzt gar nicht so vorgestellt, aber passt irgendwie, find ich, tatsächlich danach da oben. Was ich mich frage ist, wenn man schon da oben ist und da oben ja doch durchaus alles so ein bisschen anders ist, weil eben es gibt kein Wetter, hast du schon gesagt, ist man ist in der Schwerelosigkeit, träumt man da oben auch anders?

Alexander Gerst Ja, die Frage krieg ich auch oft gestellt, leider kann ich mich nicht mehr so an so richtig viele Träume erinnern, das geht mir aber hier auf der Erde auch so. Ich glaube aber, dass man in der Schwerelosigkeit so ähnlich träumt wie hier unten und zwar von so Dingen, die einen so tagtäglich beschäftigen und da gehören dann vielleicht auch Situationen in der Raumstation mit dazu, Ich kann mich an einen Traum irgendwie erinnern, der war eigentlich ganz witzig, den hab ich mir irgendwie merken können. Da hab ich auf der Station geträumt, das war relativ am Anfang von meiner Mission.

Da hatte ich noch vor der Situation, vor dem Start geträumt und ich, ich weiß noch irgendwie, dass wir, dass ich geträumt hab, wir werden in Französisch, Guyana mit der europäischen Ariane gestartet, mit der Crew und wären dann aber rüber geflogen, relativ flach über über Meer nach Kasachstan rüber geflogen und sind dann da in die Sojus umgestiegen. So und ich, ich kann mich in vor meinem inneren Auge noch erinnern, wie toll ich das fand, mit so einer riesigen Geschwindigkeit übers Meer zu cruden. Ja, solche Sachen also, aber an an mehr kann ich mich leider nicht erinnern.

Mareike Jetzt geht es ja immer mehr um den Mond wieder und auch um den Mars. Was ist es für dich denn eher, Mond oder Mars und wenn ja, welches von den beiden und warum?

Alexander Gerst Na ja, zunächst erstmal der Mond, das ist relativ klar, Mars, das können wir noch nicht, zumindest noch nicht mit Menschen, so einfach. Das ist noch ein riesiger Sprung, dafür haben wir die Technologie noch nicht und für mich ist es toll zu sehen, dass jetzt die Menschheit mit all dem, was wir aus der I.S.S. gelernt haben, wir wissen jetzt, wie wir im im All leben können, auch länger, wie wir uns fit halten können, dass wir da ganz viel von nehmen und das anwenden, um zum Mond zu fliegen als nächsten Schritt.

Der hat auch recht viele wichtige Dinge für uns in petto, das also den müssen wir erforschen, das ist unser achter Kontinent, das ist auch wichtig für uns Menschen selbst, dass wir uns schützen können vor Gefahren von da draußen, dafür ist der Mond gut. Das heißt, das ist jetzt nicht nur so 'n Zwischenschritt, das ist er auch, aber letztendlich auch an sich ist der sehr, sehr wichtig erforscht zu werden, so 'n bisschen wie die Antarktis vor 100 Jahren. Da hat man sich ja auch rausgewagt in das große Unbekannte und jetzt gibt es ganz viele Forschungsstationen, wo auch zum Beispiel deutsche Forscherinnen und Forscher dort wichtige Daten ergeben, die wichtig sind für unser Selbstverständnis der Erde und des Klimas und so wird es auch mit dem Mond passieren.

Und diesen Aufbruch sehen wir jetzt, diese zweite Welle der Exploration, wo es nicht mehr nur drum geht, dass man 'ne Flagge aufstellt, sondern dass wir da wirklich letztendlich in 'n paar Jahren, Jahrzehnten auch ganz normale Forschungsstationen auf dem Mond haben, wo ich auch hoffe, dass deutsche Forscherinnen und Forscher friedlich international mit ihren Kolleginnen und Kollegen forschen werden.

Mareike Du könntest ja einer der ersten deutschen oder europäischen generell überhaupt sein, die mit hochfliegen. Ist das ein, ist das so ein Traum von dir, der dann wahr werden würde?

Alexander Gerst Ja, wenn ich ein bisschen Glück hab, bin ich da mit dabei. Das wäre natürlich für mich persönlich ein riesiger Traum. Ich bin ja selbst Vulkanologe, Geowissenschaftler. Ich hab vorher die Erde erforscht und da extreme Landschaften bereist, um bisschen mehr Licht ins Dunkel zu tragen. Es würde mir natürlich sehr viel Spaß machen, das beim Mond auch zu machen. Aber um ehrlich zu sein, da würden meine Kolleginnen und Kollegen natürlich auch nicht nein sagen und und deswegen ist mir es wichtig, dass ich das auch betone, da geht es nicht darum, mir jetzt einen persönlichen Traum zu erfüllen, sondern was das Wichtige bei dieser Sache ist, ist dass Europa und Deutschland mit dabei sind bei diesen wichtigen Missionen.

Die werden mit unserer ohne uns stattfinden, aber wir haben die Chance, bei diesem neuen Kontinent vorne mit dabei zu sein, wichtige Rolle zu spielen für unsere Wissenschaft, für die Zukunft unserer Gesellschaft, auch Inspiration mit nach Hause zu tragen, wenn ich da eine kleine Rolle spielen kann, vielleicht diesen diesen tollen Blick von außen auf die Erde, der sie auch so Schutz schützenswert erscheinen lässt, wenn ich den mit zurückbringen kann und vielleicht die nächste Generation von Forscherinnen und Forscher oder Ingenieurinnen oder Astronautinnen und Astronauten inspirieren kann, denen zeigen kann, dass man auch in Deutschland aufwachsen kann und ein ganz tollen Beruf ausüben kann, wenn ich das ein bisschen mit diskutieren kann, dann wär für mich ein riesiger Traum erfüllt.

Micha Ich hab diese Woche was Interessantes gelesen, ich glaube, es war tatsächlich die Bildzeitung, allerdings die haben da mit einem Wissenschaftler gesprochen, der halt gemeint hat, dass es gar nicht mehr so lange dauert, bis es möglich ist, dass wir ein gigantisches Raumschiff bauen und quasi dann Menschen wirklich in eine neue Galaxie starten, aber quasi deren Urenkel dann erst dort ankommen. Das hat irgendwie so wie wenn wir ans Weltall denken und unser Hirn platzt, hat hat das in mir auch so was ganz Krasses ausgelöst. Ich hab fast ein bisschen Panik bekommen, weil ich dachte so, oh Gott, du gehst an Bord eines Raumschiffs und weißt, du wirst nie an dein Ziel kommen, sondern wirst einfach sterben und wirst ein Kind bekommen und erst dessen Kind wird dort ankommen. Also, was hältst du von solchen Visionen, was glaubst du, wann, wann ist sowas möglich?

Alexander Gerst Ja, also der Weltraum war ja schon immer so eine Projektionsfläche von ganz vielen Sehnsüchten und Wünschen und ich glaube, das fällt auch so ein bisschen in die Kategorie Und natürlich, irgendwann wird das passieren, wenn man in die menschliche Historie schaut. Irgendwann werden wir auch im Weltraum das machen, was unsere Vorfahrer getan haben, die mit einem Segelschiff irgendwann über den Horizont gereist sind und auch wissen, dass sie nicht mehr zurückkommen, um um eben einen neuen Kontinent zu entdecken. Das wird irgendwann passieren, aber das ist jetzt nicht unser Ziel, zumal nicht, dass dass man das irgendwie so sieht, dass man wie so 'ne Heuschrecke, wie so 'n Heuschreckenschwarm. die Erde jetzt irgendwie zugrunde richtet, dann sich ein neues Zuhause im Weltraum sucht, das funktioniert nicht.

Wir haben keinen Planeten B. und alles, was wir gelernt haben von der Weltraumfahrt und das ist auch das, wofür die ESA, die Europäische Weltraumorganisation, steht, ist, dass wir durch die Weltraumfahrt unseren Planeten schützen, dass dass das unabdingbar ist, dass wir eben unseren Planeten von außen sehen müssen mit Satelliten, aber auch mit Menschen, aber auch Menschen auf dem Mond, die den erforschen zum Beispiel. die Erde vor vor, Entschuldigung, um die Erde vor Meteoriteneinflägen zu schützen, unter anderem oder Weltraumwetter, dafür müssen wir da rausfliegen und das Ziel ist eben, dass wir dadurch die Erde besser schützen können, das das schulden wir der nächsten Generation und klar, es gibt viele andere Dinge, aus denen Menschen in den Weltraum reisen, auch kommerzielle Gründe in ganz vieler Weise, das werden wir in Zukunft sehen, auch im Erdorbit, dass Firmen Produktion da hoch verlegen, zum Teil auch von vielleicht künstlichen Organen, um Menschen zu helfen, die krank sind, neue Materialien herzustellen, Halbleiter, das wird irgendwann passieren.

Das ist 'ne 'ne 'n ganz 'n ganz weiter Bereich, den der Weltraum jetzt abdeckt. Das ist nicht mal, nicht mehr nur wie es früher war, Forschung und Wissenschaft, sondern eben im Prinzip ist das, ist der Weltraum in der der Mitte einer jeden Gesellschaft, modernen Gesellschaft angekommen. Da geht es auch um technologische Autonomie, Souveränität, ganz viele Dinge Und deswegen gibt es eben auch viele Ideen und deswegen werden wir in Zukunft ganz viel sehen. Ich glaube, um sich noch mal bisschen klar zu machen, hilft so diese Distanz, aus der man das sehen kann. Nehmen wir mal an, wir projizieren uns 10.000 Jahre in die Zukunft, wenn es uns dann noch gibt, hoffentlich, und wir schauen auf diese Zeit jetzt zurück.

Dann wird das so wichtig sein wie der erste Fisch, der den Ozean verlassen hat, dass die Menschheit angefangen hat, im Weltraum zu fliegen, den für sich zu nutzen und das wird nie wieder rückgängig gemacht. werden. Also es wird nie wieder 'ne Zeit geben, in der die Menschen nicht im Weltraum liegen und und wir stehen jetzt aber am ganz am Anfang dieser Entwicklung, wir haben das noch nicht so ganz realisiert, was das für 'n so 'n riesiger Sprung ist für die Geschichte der Menschheit und wir sehen es live mit dabei, das find ich ganz toll.

Mareike Ich find das auch unfassbar und das, was Micha angesprochen hat, ich glaube, das geht vielen unseren Hörern vielleicht so, weil das Universum ist eine riesige Faszination und es gibt unendlich viele Dokumentationen und mir geht es manchmal so, wenn ich dann zu viele nacheinander schaue, dann ist mein Kopf schon sehr am Arbeiten. Wie machst du das, ist dein Kopf, funktioniert der anders, wenn man an das Universum denkt?

Alexander Gerst Ja, also wenn es um so Science Fiction und so so Dokumentation geht, da habe ich auch nur die ganz begrenzte Dauer, die ich mir das anschauen kann, weil ich merke, wenn das zu sehr in der Zukunft liegt und zu viele komische Sachen da mit reingedacht sind, dass man dort sich beamen kann und dies und jenes, dann verliere ich das Interesse, weil für mich das nicht realistisch genug ist. Deswegen fand ich eigentlich immer diese Science-Fiction-Filme toll, die so ein bisschen näher dran sind an der Realität


. Ja, zum der Marsianer zum Beispiel, weil das kann tatsächlich in unserer Lebenszeit noch so passieren in der Art und das finde ich spannend, weil ich mich dann selbst in diese Situation versetzen kann. und und denken kann, ja, was würde ich jetzt da machen oder das kann vielleicht sein, dass ich mal in so einer ähnlichen Situation bin, auch wenn ich jetzt wahrscheinlich nicht jetzt auf dem Mars Kartoffeln sichten werde, aber ja, dass wir auf dem Mond vielleicht unerwartete Situationen treffen, weil irgendwas nicht funktioniert und man da eher so ein bisschen im MacGyver Modus Sachen reparieren muss, das erwarten wir schon, da da trainieren wir dafür und das wird mir auch groß Spaß machen. Also da hat sich so mein. mein meine Idee vom Weltraum so 'n bisschen geändert. Ich bin aufgewachsen mit Captain Future und Star Trek, das fand ich sehr faszinierend, als ich klein war, aber inzwischen interessiert mich so das bisschen realistischere noch mehr.

Mareike Mich würde noch interessieren, was würdest du denn sagen, wenn die I.S.S. ein Song wäre? Welcher Song wäre die I.S.S.?

Alexander Gerst Wow, auf jeden Fall was Episches. Für mich, wenn ich, wenn ich die I.S.S. mit 'nem Lied verbinde, dann ist es tatsächlich und das, was ich gehört hab, als ich in der Cupola gespielt bin, meine Bluetooth-Box neben mir hatte und Musik angemacht hab und das ist eher so elektronische Musik, so das fand ich wahnsinnig toll. Das verstärkt, ich find Musik verstärkt Emotionen noch so sehr, also bei mir zumindest, wenn ich da von oben auf die Welt runterschau und dann irgendwie 'ne tolle Musik im Hintergrund hab, kann auch klassische Musik sein oder irgendwie was von Zero Seven oder Bonobo oder ja.

Irgendwas Elektronisches, das ist für mich so das das Bild, das ich im Kopf habe, wenn ich an die ISS denke, aber eben nicht nur an die ISS, sondern um von da oben runter zu schauen und die die Erde ohne ohne Unterlass in einer ganz langsamen, aber konstanten Geschwindigkeit unter mir durchziehen zu sehen, in völliger Stille einfach diese diese Wolken, das Wasser, die Länder, die Städte unter mir vorbei. So sehen das ist das, was ich damit verbinde.

Micha Ich hab mal noch eine Frage, ich hab gestern Abend schon an dich gedacht, weil weil ich mit Mareike gestern auch so ein Gespräch hatte und vorhin in meinem Waschmaschinenraum ist es auch noch mal passiert. Also du bist ja für viele Menschen bist du ja wirklich so ein absoluter Hero, ne, als als Raumfahrer. Also meine Nachbarin hat auch von was mit Alexander Gerst und Mareike hat gestern auch erzählt, als sie einer Freundin von dem Interview erzählte, wow, mit Alexander Gerst und ich interessanterweise, ich komm aus der ehemaligen DDR. Und für uns war so der absolute Superheld Sigmund Jähn.

Ich kann dir grad ehrlich gesagt gar nicht sagen, war er der erste, er war nicht der erste Mensch im All, aber er ist ja, er ist ja auch wirklich der erste Deutsche im All. Ach siehste, ja und er kommt ja auch aus Sachsen, so wie ich und deshalb ist er für mich immer so, wow, ist er ist ein Raumfahrer gewesen. Was glaubst du, woher kommt für uns Menschen so diese Faszination für so Menschen wie dich?

Alexander Gerst Ja, also ich glaube, das kommt, weil auf uns drauf projiziert werden, diese Sehnsüchte, die wir mit dem Weltraum verbinden. Das ist ja ein Ort, an dem man nicht so einfach hin kann, das kann man sich nicht so einfach kaufen, das kann man da nicht so mit wenig Aufwand machen und und das ist natürlich was, was auf uns drauf projiziert wird, das merke ich auch. Also ich, ich versuche es eigentlich zu negieren, ich, ich denke, dass mein Job eher der ist, den den der jungen Generation zu zeigen, hey, wenn der Alexander Gerst mit dem kahlen Kopf da irgendwie in den Weltraum fliegen kann, dann fehlt das schon lange. und und wenn ich das irgendwie schaffe, dann ist mein mein einer meiner wichtigsten Ziele erfüllt.

Das versuche ich auch mit der Sendung mit der Maus und so, dass dass man das so ein bisschen nahbar macht. Aber natürlich, klar, also ich fand es ja auch toll, als ich klein war, ich hab Astronauten und Astronautinnen auch immer bewundert für das, was sie machen. Aber letztendlich, ja, also damals hab ich die als Superhelden angesehen, jetzt weiß ich natürlich, dass wir überhaupt nicht Superhelden sind, die sind ganz normale Menschen und versuchen das zu transportieren. Aber ich verstehe es eben, diese Faszination für dieses Unbekannte da draußen, für dieses Riesenuniversum, dass sich keiner so richtig vorstellen kann, dass unendlich groß ist mit mehr, mehr Sternen da draußen als Sandkörnern auf der Erde.

Zum Beispiel, wenn man solche Vergleiche anstellt und denkt, boah, das ist so krass. Und dann gibt es Leute, die da hochfliegen, klar, das ist faszinierend, aber darf man nicht vergessen, wir fliegen ja gar nicht so weit da raus. Wir sind nur ein paar 100 Kilometer hoch, wir haben nur den ersten kleinen Schritt vor die Tür geschafft und wir arbeiten dran, dass wir noch mal 'n Schritt weiter raus können, das ist eigentlich das das Coole an dieser Arbeit und dass wir da so viel positive Emotionen bekommen, Unterstützung bekommen aus der Gesellschaft, das ist toll, auch dass Weltraumfahrt da nicht mehr in Frage gestellt wird, als ich angefangen hab, da gab es noch diese Frage, ja wofür braucht man das, ist das nicht zu teuer, sollte man nicht erstmal alle Probleme der Erde lösen, bevor man da hochliegt, dass das kriegen wir nicht mehr, dass die Leute verstehen, dass das extrem wichtig ist für uns als Gesellschaft, dass wir in den Weltraum rausfliegen und diesen Rückenwind zu kriegen, das ist schon toll.

Mareike Wolltest du denn als Kind immer schon Astronaut werden oder hattest du eigentlich einen anderen Berufswunsch?

Alexander Gerst Ich hatte mehrere Berufswünsche, ich wollte Feuerwehrmann werden, Wissenschaftler, entweder Dinosaurierforscher oder Vulkanologe. Das hab ich beides geschafft, zum Glück. Dann wollte ich Astronaut werden, natürlich, das war so immer das Höchste. Aber mich hat auch sehr interessiert, Zugfahrer oder Müllautofahrer.

Micha Die beiden Wünsche zum Schluss, die hatte ich auch immer. Müllautofahrer ist für mich total spannend gewesen und Lokführer sowieso.

Mareike Absolut, wir haben nämlich noch was Kleines vorbereitet. Wir waren nämlich in einer Grundschule und haben noch ein paar Kinderfragen geholt und ich würde vorschlagen, wir hören mal den ersten Ton von Ragnar aus der Klasse 1C von der Theodor-Heuss-Schule in Empelde.

Ragnar aus der Klasse 1C Wie geht man dort oben auf Toilette? Fliegt man dort einfach rum oder schnallt man sich glatt an?

Alexander Gerst Ja, die kriegen wir, die kriegen wir oft gestellt. Das war auch meine wichtigste Frage, bevor wir in den Weltraum geflogen sind, weil das ist ja wirklich was, was man vorher irgendwie mal zumindest mal üben sollte, aber geht leider nicht, weil man ja, dass man Schweben irgendwie machen muss und auf der Erde kriegt man das nicht hin, diese Bedingungen so zu simulieren. Das ist aber tatsächlich gar nicht so schwer, das ist ungefähr so wie auf der Erde auch, nur dass man die Gravitation durch so 'n Luftzug ersetzt, das ist wie so 'n, wie so 'n Staubsauger im Prinzip und das kann man dann entweder in Schweben machen, aber das ist nicht so ganz so einfach.

Also eigentlich hat man, ist besser, wenn man sich irgendwo festhält oder so Fußschlaufen hat, damit man die Hände frei hat. ist aber tatsächlich, ich glaube, es würde jeder von euch hinkriegen. Also da gewöhnt man sich dran, ist aber ja was, was man am ersten Tag hinkriegen muss. Das sind, es gibt so ein paar Dinge, wenn man in den Weltraum kommt, dann weiß man, ich muss jetzt ein paar Sachen hinkriegen, die ich nicht trainiert hab, die ich nicht üben konnte. Und das ist eben zur Toilette gehen, dann essen in der Schwerelosigkeit, ja, wie kriegt man dieses Essen da in den Magen, dass es nicht direkt wiederum rauskommt. Geht auch eigentlich ganz gut, aber wusste ich vorher auch nicht.

Und dann natürlich das Schlafen, wie ist das in so einer Schlafkabine, da schwebend im im im Schlafsack zu zu schlafen, heute dass man irgendwie sie umdrehen kann oder dass man den Kopf auf ein Kissen tun kann, fand ich auch ein bisschen seltsam. Also ich hab mich immer dabei erwischt, dann wie ich mich umgedreht hab, auf die Seite drehen, weil ich das auf der Erde so gerne mache und da oben geht es natürlich nicht, das bringt einem gar nichts, man dreht sich und man spürt immer noch, das da musste ich mich tatsächlich ein paar Tage dran gewöhnen.

Mareike Glaub ich sofort, Ella aus der gleichen Klasse hat auch noch eine Frage für dich.

Ella aus der Klasse 1C Habt ihr schon mal einen Alien gesehen?

Alexander Gerst Ja, also ich habe leider noch keinen gesehen, glaube ich, zumindest haben sie sich noch nicht gezeigt. Aber wir haben uns überlegt, wie wäre das wohl, wenn so Aliens von oben mal auf uns runter schauen, so und uns beobachten, was würden die über uns denken und das fand ich eine interessante Überlegung, weil die war eigentlich sehr traurig, weil wenn die Aliens das von oben sehen würden, dann würden die gesehen, dass wir unsere Erde zugrunde richten, Wälder abbolzen, dass wir uns bekämpfen, dass Krieg da ist, dass wir unsere Erde nicht gut behandeln, dass wir unsere Atmosphäre verpesten, obwohl das die Luft ist, die wir atmen. Ja, da haben wir uns gefragt aus dem Weltraum, als wir da runter geschaut haben, ob wenn es Aliens gibt, ob die uns wohl als intelligentes Leben ansehen würden, ob die mal überhaupt, ob die überhaupt Kontakt aufnehmen würden oder ob die sagen würden, nee, lass mal.

Micha Wir haben Leonie aus der 2 A, die hat auch noch eine interessante Frage.

Leonie aus der 2 A Hast du dich schon mal mit der Rakete verflogen?

Alexander Gerst Zum Glück nicht, zum Glück nicht, das ist ungefähr so wie der Traum, den ich vorher beschrieben hab. Nee, die müssen wir zum Glück nicht selbst steuern, die meiste Zeit, sondern die, die weiß, wo sie hinfliegt, die hat so 'n Autopiloten. Aber wir müssen üben, tatsächlich, dass wir das auch von Hand können, auch das Andocken an die Raumstation mit dem Raumschiff, muss man mit dem Joystick üben und so und da hab ich mich zum Glück nicht verflogen, aber könnte schon passieren, also Weltraum, dass alles schwarz ist und und dann man vielleicht von der Sonne geblendet wird und dann, dass man nicht mehr genau weiß, wo die ISS überhaupt ist und welche Richtung man steuern muss, das könnte schon passieren.

Mareike Ragnar aus der 1 C., den wir vorhin schon mal hatten, der hat da auch noch mal 'ne Frage zu, die passt, find ich, ganz gut.

Ragnar aus der Klasse 1C Habt ihr schon mal das schwarze Loch untersucht oder seid ihr reingeflogen?

Alexander Gerst Ja, das würde mich auch mega interessieren, wie das wohl ist, ja so an so ein schwarzes Loch irgendwie ran zu fliegen oder vielleicht rein zu fliegen, würde man wahrscheinlich nicht überleben. Aber interessant wäre es irgendwie trotzdem, das Gute oder vielleicht das Schlechte, je nachdem, wie man das sieht, ist dass das nächste schwarze Loch ist ja eben im Zentrum unserer Milchstraße, ja sind mehrere 1000 Lichtjahre entfernt. da waren wir noch nicht mal nah dran. Wir haben es gerade mal so 400 Kilometer hoch geschafft. Das heißt, das ist so, wenn man so 'nen Globus zu Hause nehmt, den ihr vielleicht da irgendwo rumstehen habt, das ist so 'ne Handbreit, nicht mal 'n Handbreitmess und Daumenbreit über der Erdoberfläche. So weit hab ich es geschafft, nicht viel weiter und das nächste schwarze Loch ist zum Glück sehr, sehr viel weiter weg. Aber vielleicht findest du ja 'ne Möglichkeit, da mal 'n bisschen näher hinzukommen irgendwann oder zumindest mit einem Teleskop, sich das mal genauer anzuschauen. Würd mich auch total interessiert.

Mareike Marie aus der 1 C. möchte auch noch von dir was wissen, das hast du eben schon mal kurz angesprochen, aber sie hat da noch eine Zusatzfrage.

Marie aus der 1C Wie und was esst ihr da oben und wie kommt das Essen zu euch?

Alexander Gerst Ja, das Essen bringen wir mit und so alle möglichen Sachen, die uns ganz gut schmecken, manchmal leider auch Sachen, die uns nicht so gut schmecken, also Dosen mit verschiedenen Sachen, Nudeln, Spaghetti Bolognese, Gefriergetrocknen, Brokkoli, Blumenkohl, Erbsensuppe, alles Mögliche. Und das kann man eigentlich dann ganz relativ leicht essen, wenn das so ein bisschen klebrig ist, kann man das mit einem Löffel essen oder die Suppe kann man direkt aus so einem Beutel, die macht man vorher warm, mitsamt dem Beutel und dann drückt man die einfach aus dem Beutel in den Mund. Es geht eigentlich relativ gut.

Mareike Sehr schön, ich hätte noch eine Abschlussfrage auf jeden Fall, Micha, hast du auch noch eine? Ja, O. K., dann mach du mal zuerst und dann mach ich meine.

Micha Na ja, passt eigentlich jetzt zum Thema Essen. Es geht straff auf die Vorweihnachtszeit zu, würd ich mal sagen. Ich bin ein großer Weihnachtsfan. Die Frage ist, gibt es da oben eigentlich Lebkuchen und Spekulatius?

Alexander Gerst Ja, also ich bin nicht so ein Lebkuchen-Spekulatius-Fan, muss ich, ich auch nicht, aber man könnte das mitnehmen, wenn man möchte. Ach so, echt, man kriegt so ein bisschen Bonusessen, genau, da kann man sich auch 'n paar Sachen aussuchen, die man einfach so aus aus dem Supermarkt kauft. Also, wenn man jetzt jemanden Gummibärchen mag, dann kann er die mitnehmen. Wenn jemand tatsächlich Lebkuchen Spekulatius mögen würde, könnte er oder das da 'ne Kuchen. Für alle diejenigen von euch, die Astronautinnen, die Zukünftigen, die sagen, ohne Spekulatius fliege ich nicht in den Weltraum, gute Nacht.

Mareike Micha kann einfach nicht ohne Weihnachten, schon im September nicht.

Micha Deshalb könnt ich auch nie Astronaut sein und irgendwo anders hin.

Mareike Vielleicht kannst du ja auch einen kleinen Tannenbaum mitnehmen aus Plastik.

Alexander Gerst Auf ESS gibt es einen Tannenbaum, wörtlich.

Mareike Dann meine letzte Frage an dich wäre, wenn du jetzt der erste Deutsche auf dem Mond wärst, was würdest du deinem zehnjährigen Ich gerne sagen und vor allem, was würdest du als allererstes machen auf dem Mond?

Alexander Gerst Keine Ahnung, ehrlich gesagt, was ich mein zehnjährig Ich sagen würde, weil der, also ich, Als ich Astronaut werden wollte, hat ja nicht mein zehnjähriges Ich nur 'ne Rolle gespielt, sondern auch mein neunzigjähriges Ich. Ich hab mich, ich hab mir vorgestellt, ich sitze irgendwann mal in so meinem Lehnstuhl und schau auf mein Leben zurück und dann hab ich gedacht, so was würde ich am meisten bereuen und da war die klare Antwort, wenn ich nicht einmal versucht hätte, in meinem Traum 'ne Chance zu geben und Astronaut zu werden und das ist, glaub ich, das, was ich auch allen raten würde. jeder hat ja so ein Traum und ich glaube, meine Schuld wird seinem Neunzigjährigen nicht, dass man das einmal probiert und denen eine reale Chance gibt, auch wenn es, auch wenn es unwahrscheinlich ist, wie bei mir das auch unwahrscheinlich war und es hat aber dann doch geklappt und ich glaube, deswegen würde ich ja, wenn ich auf dem Mond tatsächlich landen würde, auf jeden Fall ein großes High Five mit meinem zehnjährigen Hund, mit meinem neunzigjährigen machen und ja, mich freuen, dass es geklappt hat.

Micha Voll spannend.

Mareike Ja, sehr, sehr schön. Und was würdest du als Erstes machen? Hast du schon irgendwas überlegt, eine Geste, eine Figur oder einen Spruch?

Alexander Gerst Ja, da muss ich dir wieder die die unromantische Antwort geben. Wenn wir auf dem Mond landen, dann ist das ist jede Sekunde durchgeplant und da gibt es erstmal 100 Sachen zu machen. Also erstmal schauen, dass das Raumschiff sicher ist, dass man da wieder wegkommen kann, den Raumanzug anziehen, die ganzen Prozeduren durcharbeiten. Da wird es wenig Raum geben für irgendwas, was ich mir selbst überlegen kann, was ich da dann mach. Das heißt, nach einer Weile, glaube ich, hat man da ein bisschen mehr Zeit. Aber das, ich bin ja Wissenschaftler und ich finde es so faszinierend und spannend, diesen diesen ja Himmelskörper um uns zu erforschen, der Teil der Erde war, der unser achter Kontinent ist, aber auf denen gerade mal ein paar Leute rumspaziert sind für ein paar Tage vor vor einem halben Jahrhundert.

Das heißt für mich, wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich genau das machen, was dann sowieso mein Job wäre und zwar den zu erforschen, Wissenschaft zu betreiben, Gesteinsproben einsammeln, sich zu überlegen, wo könnte man hier die nächste Mondbasis bauen, wie könnte man diesen Mondstaub benutzen, um da Wasser zu extrahieren und so weiter, wie könnte man dann weiter fliegen zum Mars. Solche Sachen finde ich spannend und das wäre dann genau, das ist ja das Privileg in meinem Job, das wäre dann ja genau das, was was ich machen müsste und hätte da sehr viel Spaß dabei.

Micha Wir könnten niemals Raumfahrer werden, Mareike. Bei uns, wir, wir halten uns nie an das, was wir vorher planen, was unser Chef möchte. Also, wir würden wahrscheinlich 'ne ganz andere Mission dann starten.

Alexander Gerst Gar keine schlechte Eigenschaft, das manchmal zu machen. Manchmal muss man eben auch das Unbekannte wirklich machen und dadurch vielleicht auch neue Ideen reinbringen. In der Crew, das habe ich ja gemerkt, auf der Raumstation ist es auf jeden Fall gut, wenn man vielfältig ist, in vielerlei Hinsicht, dass man unterschiedliche Herkünfte hat und eben aber auch vielleicht auch eine Person dabei hat, die auch mal so ein bisschen unkonventionelle Ideen hat. nach vorn bringt, das ist gar nicht schlecht.

Micha Mann, ich hab noch so viele Fragen, wir haben ja auch immer, wir haben ja auch so 'n, so 'ne Trash Rubrik hier, ich hab nämlich gerade überlegt, wenn die I. S. S. quasi irgendwie das Sommerhaus der Stars wär, ne, wie, wie viele Menschen streiten sich da immer und wie, wie geht man damit um, wenn das auf der I. S. S. passiert.

Alexander Gerst Ja, also da möchte ich gar nicht drüber nachdenken, da kann ich nur dazu sagen, es gibt schon 'n guten Grund, warum wir unsere Astronautinnen und Astronauten dann sehr vorsichtig auswählen, technische Qualifikationen guter Pilot oder Pilotin zu sein, ist eines, aber das wirklich Wichtige, das wirklich aller allerwichtigste ist, dass man einen Charakter hat, mit dem sich es 'n halbes Jahr lang leben lässt im Weltraum und dass man zusammen 'ne gute Zeit verbringt und das ist eigentlich das Allerwichtigste und deswegen glaube ich, wenn man sich da jetzt solche ja Formate T. V. Formate anschaut, glaub ich nicht, dass dass die meisten davon da sehr viel Spaß hätten, auf einer Raumstation ein halbes Jahr mit Kolleginnen und Kollegen zurückbringen.

Micha Ich glaub, wir haben RTL Grad auf eine Idee gebracht. Oh Gott, bloß nicht. Die Raumstation der Stars.

Mareike Ja gut, dann ganz, ganz vielen Dank. Ich glaube, wir hätten wirklich noch unendliche Fragen, aber du musst ja auch wichtige Dinge tun und da wollen wir dich natürlich wieder entlassen und dann Vielen, vielen Dank, dass das geklappt hat. Wir haben uns sehr gefreut.

Alexander Gerst Super, hat mich gefreut. Hat so richtig viel Spaß gemacht.

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