21. Juli 2026 – Frederic Heimann
Die Justizvollzugsanstalt hat heute mitgeteilt, dass der mutmaßliche Täter in Haft verstorben ist: Das berichtet das niedersächsische Justizministerium.
Der mutmaßliche Täter des Schusswaffenangriffs in Stade ist tot - er habe sich in der Justizvollzugsanstalt Bremervörde das Leben genommen, berichtet das Justizministerium.
Ein Stationsbediensteter hat ihn demnach heute früh kurz nach sechs Uhr in seinem Einzelhaftraum aufgefunden. Der Notarzt habe den Tod durch Strangulation festgestellt. Hinweise auf Fremdverschulden gebe es nicht. Die Angehörigen des Toten und der Opfer seien informiert worden. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen laufen.
Der Mann soll am 29. Juni in Stade in einer Mutter-Kind-Einrichtung sechs Menschen getötet haben, darunter jeweils drei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamtes Hannover und der Einrichtung in Stade. Hintergrund war nach bisherigen Erkenntnissen ein Sorgerechtsstreit um die zur Tatzeit drei Monate alte Tochter des mutmaßlichen Schützen. Die Polizei nahm den Verdächtigen nach der Tat fest und ermittelte wegen Mordes.
Antenne Niedersachsen berichtet nur in berechtigten Ausnahmefällen über Suizidfälle.
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