04. September 2026 – Frederic Heimann
Nach dem Polizeieinsatz an einem Umspannwerk in Ganderkesee im Kreis Oldenburg gibt es Entwarnung. Auslöser war ein offenstehender Schaltschrank auf dem Gelände. Die Polizei betont: Für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt Gefahr.
Offener Schaltschrank löst Polizeieinsatz aus
In der Nacht zu Freitag, 4. September 2026, hat eine Streifenbesatzung der Polizei gegen 3:00 Uhr auf dem Gelände eines Umspannwerks im Schlutterweg in Ganderkesee einen offenstehenden Schaltschrank festgestellt. Wegen der Bedeutung der technischen Anlage wurde der Bereich daraufhin umfassend überprüft.
Polizei, Hubschrauber, Diensthunde und THW im Einsatz
An den Maßnahmen waren neben den Einsatzkräften vor Ort auch ein Polizeihubschrauber und Diensthunde beteiligt. Das Technische Hilfswerk (THW) unterstützte den Einsatz und leuchtete den Bereich aus, damit das Gelände gründlich abgesucht werden konnte.
Keine Person gefunden, keine Schäden festgestellt
Bei der Überprüfung des Geländes konnten die Einsatzkräfte keine Person antreffen. Auch Beschädigungen auf dem Gelände wurden nach bisherigem Stand nicht festgestellt.
Polizei gibt Entwarnung für die Bevölkerung
Die entscheidende Information aus Sicht der Polizei: Für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr. Damit steht fest, dass von dem Einsatz am Umspannwerk keine akute Bedrohung für Anwohnerinnen und Anwohner ausging.
Ermittlungen zum Hintergrund laufen weiter
Die Polizei betont, dass Feststellungen im Bereich sensibler Infrastruktur grundsätzlich sehr ernst genommen und sorgfältig überprüft werden. Die Maßnahmen in Ganderkesee dienten vor allem dazu, einen möglichen unbefugten Aufenthalt auf dem Gelände auszuschließen und eine mögliche Gefährdung frühzeitig zu erkennen.
Ob im Zusammenhang mit dem geöffneten Schaltschrank beziehungsweise Wartungskasten eine Straftat vorliegt, wird nun im Rahmen der weiteren Ermittlungen geprüft.