29. September 2026 – Frederic Heimann

Kampfmittelverdacht in Hannover

17.500 Menschen müssen Häuser und Wohnungen verlassen

In Hannover müssen am Sonntag rund 17.500 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Grund sind zwei Kampfmittelverdachtspunkte, die bei Sondierungen im Baugebiet Steinbruchsfeld-Ost in Misburg-Anderten entdeckt worden sind.

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Der Sperrradius beträgt ungefähr 1.000 Meter um die Bombe herum. (Symbolbild)

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen richtet für die Erkundung und eine mögliche Entschärfung einen Sicherheitsbereich von 1.000 Metern ein.

Ab 9 Uhr müssen die Anwohner den Bereich verlassen, eine Betreuungsstelle gibt es in der IGS Roderbruch. Zurückkehren können sie voraussichtlich erst am Abend. Bei Fragen hilft ein Bürgertelefon unter 0800 / 7 31 31 31.

Gehbehinderte Personen können unter der Rufnummer 19222 einen Krankentransport anfordern.

Für den Personentransport in die Betreuungsstelle stehen kostenfrei Busse bereit. Die Busse fahren die nachfolgenden Haltestellen regelmäßig an:

  • Schienenersatzverkehr Haltestelle Schierholzstraße
  • Schienenersatzverkehr Haltestelle Kafkastraße
  • Schienenersatzverkehr Haltestelle Forstkamp
  • Haltestelle Meyers-Garten
  • Kampstraße
  • Haltestelle Am Seelberg
  • Haltestelle Zum Brookland
  • Haltestelle Hannoversche Straße
  • Haltestelle Grenzstraße
  • Endhaltestelle: IGS Roderbruch

Weiter und aktuelle Informationen rund um den Kampfmittelverdacht in Misburg Nord erfahr ihr hier

Evakuierungsradius der Kampfmittelbeseitigungsmaßnahme sowie Bushaltestellen für den Personentransport (blau) Misburg Nord am 4.10.2026.
Evakuierungsradius sowie Bushaltestellen für den Personentransport (blau) Misburg Nord am 4.10.2026.

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