25. November 2021 –

Aushilfe für Gesundheitsämter

Bundeswehrsoldaten helfen bei Kontaktnachverfolgung

In der sich zuspitzenden Corona-Lage in Niedersachsen helfen Soldaten und Soldatinnen der Bundeswehr wieder im Gesundheitsbereich aus.

Ein Mitarbeiter tippt während eines Pressetermins in der Zentralen Unterstützung der Kontaktnachverfolgung auf einer Computer-Tastatur. Im Vordergrund steht ein Headset. In Hamburg nimmt die Leitstelle einer neuen Corona-Taskforce zur Verfolgung von Kontaktpersonen von Corona-Infizierten ihren Betrieb auf
Ein Mitarbeiter tippt während eines Pressetermins in der Zentralen Unterstützung der Kontaktnachverfolgung auf einer Computer-Tastatur. Im Vordergrund steht ein Headset. In Hamburg nimmt die Leitstelle einer neuen Corona-Taskforce zur Verfolgung von Kontaktpersonen von Corona-Infizierten ihren Betrieb auf, Foto: picture alliance/dpa

Bislang leisteten etwas mehr als 50 Bundeswehrangehörige Amtshilfe, sagte eine Sprecherin des Landeskommandos in Hannover. Als Einsatzorte nannte sie die Landkreise Celle, Schaumburg, Uelzen und Friesland sowie die Städte Delmenhorst und Salzgitter. Die meisten Soldaten arbeiteten im Auftrag der Gesundheitsämter bei der Nachverfolgung von Kontakten. Im Landkreis Stade helfe die Bundeswehr in einem Pflegeheim aus.

Während der zweiten Corona-Welle über den Jahreswechsel 2020/21 hatten Tausende Soldatinnen und Soldaten in Gesundheitsämtern, Impfzentren, Pflegeheimen und an anderen Stellen mitgearbeitet. Allein in Niedersachsen waren es etwa 1200 Bundeswehrangehörige.

Für den Nordwesten Deutschland wurde der Einsatz von der 1. Panzerdivision in Oldenburg koordiniert. Sie entsandte 4000 Uniformträger in die Bundesländer Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Sachsen-Anhalt.

(dpa)

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