17. August 2020 –

Studie zum Mitmachen

Studie zum Homeoffice der Universität Osnabrück

Was für viele von uns in den letzten Monaten noch spannend und aufregend war, ist mittlerweile zur Normalität geworden: Arbeiten im Homeoffice. Um die Vor- und Nachteile des Homeoffice genauer zu analysieren, gibt's von der Universität Osnabrück eine Umfrage, an der ihr euch auch beteiligen könnt.

(Screenshot: Umfrage "Gestaltung der Arbeit im Homeoffice" der Universität Osnabrück)
(Screenshot: Umfrage "Gestaltung der Arbeit im Homeoffice" der Universität Osnabrück)

Viele Arbeitnehmer sehen die Vorteile, die das Homeoffice mit sich bringt, aber das Arbeiten in den eigenen vier Wänden hat auch seine Tücken. Um die Vor- und Nachteile des Arbeitens im Homeoffice genauer zu analysieren, befasst sich eine Forschungsgruppe der Universität Osnabrück unter der Leitung von Prof. Dr. Julia Müller mit dem Thema.

Die Gruppe aus dem Fachgebiet BWL mit dem Schwerpunkt Unternehmensführung möchte verstehen, wie ihr eure Arbeit aus dem Homeoffice gestaltet. Es geht um Vor- und Nachteile und darum, wie ihr euch in den eigenen vier Wänden zum Arbeiten motiviert.

Teilnahme an der Umfrage

Wenn ihr an der Umfrage teilnehmen möchtet, könnt ihr das noch bis Ende August. Wenn ihr mitmachen möchtet, klickt hier. >>>

Schub für die Digitalisierung

Auch der Norddeutsche Unternehmerverband AGA hat bereits eine Umfrage zum Arbeiten im Homeoffice durchgeführt. Teilgenommen haben etwa 3.500 Mitarbeiter, die im Groß- und Außenhandel und in der Dienstleistung arbeiten.

Zentrale Fragestellung war "Wie zufrieden seid ihr im Homeoffice?"

Pro:

  • Das Coronavirus hat der Digitalisierung einen ordentlichen "positiven" Schub gegeben, den es ohne das Virus so nicht gegeben hätte. (84 Prozent)
  • Beruf und Familie lassen sich durch mobile Arbeit besser vereinbaren. (82 Prozent)
  • Allgemeine Zufriedenheit ist höher als bei der herkömmlichen Büropräsenz. (63 Prozent)

Contra:

  • Der persönliche Austausch fehlt. (95 Prozent)
  • Die Aufarbeitung von Konflikten, die Abstimmung und die Ablenkung zu Hause stellen ein Problem dar. (71 Prozent)
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