10. September 2021 –

Essen aus der Region

"(Bio)-Regio-Challenge" startet am Montag  

Eine Woche lang nur essen, was im Umkreis von 100 Kilometern hergestellt wird? Dieser "(Bio)-Regio Challenge" könnt ihr euch ab Montag in der Region Hannover stellen. Unter dem Motto "Iss, was um die Ecke wächst" startet sie am Montag (13.09.).

Am Montag (13.09.) startet die Regio-Challenge in der Region Hannover. (Foto: Antenne Niedersachsen)
Am Montag (13.09.) startet die Regio-Challenge in der Region Hannover. (Foto: Antenne Niedersachsen)

Sich möglichst regional und nachhaltig zu ernähren - das ist das Ziel der "(Bio)-Regio Challenge", die am Montag (13.09.) in der Region Hannover startet und bis zum 19. September läuft.

Die Herausforderung der Challenge: Eine Woche lang wird nur gegessen, was im Umkreis von 100 Kilometern hergestellt wird. Das Ziel der Challenge: Regionale Produkte fördern und darauf aufmerksam machen, wie vielfältig das Angebot in der Region ist. Gleichzeitig möchten die Initiatorinnen und Initiatoren aber auch aufzeigen, wo es noch Bedarf gibt.

Hofladenroute und App unterstützen bei der Challenge

Klar ist: Die vorgegebenen 100 Kilometer schränken das eigene Einkaufsverhalten stark ein. Dass es die Aufgabe in sich hat, findet auch Daria Kistner, eine der Organisatorinnen. "Eine Challenge ist eben eine Challenge und nicht immer einfach", erklärt sie bei der offiziellen Vorstellung. Viele Supermärkte bieten nur wenige regionale Produkte an, dazu geht die Definition von "regional" in den Supermärkten oftmals über die in der Challenge vorgeschriebene 100 Kilometer-Grenze hinaus.

Um den Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Challenge zu erleichtern, hat die Region eine Vielzahl von Hilfsangeboten auf die Beine gestellt. Begleitend zur "Regio Challenge" wurden mehrere Hofladenrouten entwickelt, die das regionale Einkaufen erleichtern sollen. Zusätzlich werden Workshops angeboten und die "Regio-App" (App im PlayStore/App im App Store) bietet viele nützliche Informationen.

Da es bei uns in Niedersachsen zwar viel Getreide, Obst und Gemüse gibt, regional angebauter Kaffee aber eigentlich nicht zu bekommen ist, hat jeder, der bei der Challenge mitmacht, zwei Joker. Das heißt: Zwei der Produkte müssen nicht aus der Region stammen und dürfen trotzdem genutzt werden.

Möglichkeit zum Austausch

Für die Challenge ist keine Anmeldung erforderlich. Wer möchte, kann sich auf der Webseite zur Aktion mit anderen Teilnehmenden vernetzen und Erfahrungsberichte austauschen.

Gerade diesen Austausch hält Hannovers stellvertretende Bürgermeisterin Regine Kramarek für besonders wichtig. Ihrer Aussage nach gehe es vor allem darum, ein Bewusstsein für nahhaltige Ernährung zu schaffen und sich in den sozialen Netzwerken über Möglichkeiten auszutauschen, damit die Aktion auch über die Woche hinaus einen Effekt hat.

Mitmachen kann jeder, der Lust hat, sich eine Woche lang bewusst und regional zu ernähren. Egal ob Einzelperson, Firma, Familie oder WG, alle sind herzlich dazu eingeladen sich der Challenge zu stellen.

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