25. November 2021 –

Impfungen

Viele Möglichkeiten zur Corona-Impfung in Niedersachsen und Bremen

Eine hohe Impfquote gilt als Ausweg aus der Corona-Pandemie. Niedersachsen und Bremen weiten die Angebote deshalb aus.

Menschen stehen bei einer Impfaktion in Braunschweig an, um sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Mobile Impfteams in Niedersachsen bieten Impfungen auch an ungewöhnlichen Orten an. Das Impfangebot gilt für Erstimpfungen, Zweitimpfungen und Auffrischimpfungen
Menschen stehen bei einer Impfaktion in Braunschweig an, um sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Mobile Impfteams in Niedersachsen bieten Impfungen auch an ungewöhnlichen Orten an. Das Impfangebot gilt für Erstimpfungen, Zweitimpfungen und Auffrischimpfungen, Foto: picture alliance/dpa

Die Menschen in Niedersachsen haben verschiedene Möglichkeiten für eine Corona-Schutzimpfung. Es gebe ausreichend Angebote, sich zeitnah impfen zu lassen, teilte das niedersächsische Gesundheitsministerium auf Nachfrage mit. Der Sprecher verwies darauf, dass es in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt mobile Impfteams gibt. Die Zahl soll demnach stark erhöht werden. Künftig soll es ein Impfteam pro 40 000 Einwohnerinnen und Einwohner geben - statt wie bisher für 70 000, hieß es. Zudem könnten Landkreise und kreisfreie Städte stationäre Impfstellen einrichten. Viele Menschen lassen sich zudem bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten impfen - derzeit bieten mehr als 4500 Praxen in Niedersachsen die Schutzimpfung an, wie der Sprecher schrieb.

Geplant sind zudem ausgewiesene Impfpraxen mit zusätzlichen Impfsprechstunden. Ziel sei auch, dass weitere Fachärzte Impfungen anbieten, so der Sprecher. "Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen und die ärztlichen Berufsverbände in Niedersachsen haben alle niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte im Land dazu aufgerufen, sich an den Impfungen gegen Corona aktiv zu beteiligen." Dem Ministerium zufolge können die mobilen Impfteams voraussichtlich bis Jahresende rund 770 000 Impfungen verabreichen, die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte rund 2 Millionen. "Insgesamt sind also bis zu 2,8 Millionen Impfungen in Niedersachsen möglich."

Da die Nachfrage vor allem nach Drittimpfungen stark steigt, müssen die Menschen mitunter Wartezeit in Kauf nehmen. "Aus Sicht des Ministeriums ist es wichtig, dass zunächst die vulnerablen Gruppen geboostert werden sowie alle Personen, deren letzte Impfung bereits sechs Monate her ist", hieß es. Die Ausweitung der Angebote soll lange Wartezeiten vermeiden. Bei den mobilen Impfteams brauchen die Menschen in der Regel keinen Termin.

In Bremen gibt es aus Sicht des Gesundheitsressorts ebenfalls viele Möglichkeiten, sich zeitnah impfen zu lassen. Auch dort werden die Angebote ausgeweitet, wie der Sprecher mitteilte. In Arztpraxen, von mobilen Impfteams, bei Impfaktionen, bei Betriebsärztinnen und -ärzten, bei Impfstellen und bald wieder in einem Impfzentrum können Menschen eine Corona-Schutzimpfung bekommen. Durch die Ausweitung des Angebotes durch zwei neue Impfstellen und ein Impfzentrum sollen längere Wartezeiten vermieden werden. "Eine Wartezeit von einigen Tagen wird aber nötig bleiben", so der Sprecher.

(dpa)

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