19. September 2026 – dpa

Gewalt unter Fangruppen

Polizei unterbindet Fan-Auseinandersetzungen in Kiel

Mehr als 40 Kieler wurden in Gewahrsam genommen, nachdem sie den Fanmarsch der Osnabrücker attackieren wollten. Wie reagierten die Einsatzkräfte vor Ort?

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Die Polizei hat Ausschreitungen zwischen Fans von Holstein Kiel und des VfL Osnabrück unterbunden. (Symbolbild)

Die Polizei hat vor Anpfiff des Fußball-Zweitligaspiels zwischen Holstein Kiel und dem VfL Osnabrück Auseinandersetzungen unter den Fangruppen unterbunden. Wie die Polizei mitteilte, wurden etwa 40 Personen aus der Kieler Fanszene, die zuvor an Landfriedensbruch beteiligt gewesen sein sollen, zur Verhinderung weiterer Straftaten zunächst in Polizeigewahrsam genommen.

Die Fans der Niedersachsen befanden sich auf einem angemeldeten Fanmarsch in Richtung Holsteinstadion, als Kieler Fans versuchten, im Bereich des Bootshafens auf den Zug zuzustürmen, wie die Polizei mitteilte. «Starke Polizeikräfte befanden sich bereits vor Ort und schritten unmittelbar ein.»

Durch den Einsatz von körperlicher Gewalt und Pfefferspray, sei es den Einsatzkräften gelungen, ein weiteres Aufeinandertreffen der Fangruppen zu verhindern. Zu möglichen Verletzten sowie zu eingeleiteten Strafverfahren gab es zunächst keine Angaben.

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