03. März 2021 – Johannes Barthold

Um Einwegmüll zu reduzieren...

"Rebowl"-Pfandschalen erobern Wolfsburg

In der "Brackstedter Mühle" in Wolfsburg heißt es bereits dank der "Rebowl" seit Dezember 2020: Bye, bye Verpackungsmüll! Gastronomin Christiane Schuster ist begeistert von der neuen nachhaltigen "Rebowl", die bereits mehrere Restaurants in Wolfsburg verwenden.

Christiane Schuster steht vor der "Brackstedter Mühle". Das Restaurant ist seit 1936 in Familienbesitz und nun Partner der "Rebowl". (Foto: Christiane Schuster)
Christiane Schuster steht vor der "Brackstedter Mühle". Das Restaurant ist seit 1936 in Familienbesitz und nun Partner der "Rebowl". (Foto: Christiane Schuster)

Bereits seit 1936 serviert das Restaurant und Familienunternehmen "Brackstedter Mühle" seinen Gästen leckere Gerichte. Obwohl das Restaurant ein echtes Traditionsunternehmen sind, sind die Inhaber immer noch am Puls der Zeit ist, beweisen Gastronomin Christiane Schuster und ihre Kolleg*innen mit ihren neuen nachhaltigen "Rebowls"! Dabei handelt es sich um umweltfreundliche Schalen, in denen Mahlzeiten aus dem Restaurant mit nach Hause oder zur Arbeit genommen werden können ohne lästigen Verpackungsmüll zu verursachen. Der Clou: Die hochwertigen Behältnisse können bei jedem teilnehmenden Restaurant wieder abgegeben werden.

Wie funktioniert das Pfandsystem?

Wenn ihr in einem teilnehmenden Restaurant euer Essen bestellt, zahlt ihr 5 Euro Pfand für die Schale. Diesen Pfandbetrag erhaltet ihr zurück, wenn ihr die "Rebowl" wieder abgebt. Sucht euch einfach das nächstgelegene teilnehmende Restaurant, gebt die "Rebowl" ab und haltet das Pfandsystem am Laufen!

Sind die Portionen in der "Rebowl" groß genug?

Definitiv, denn ein Fassungsvermögen von 1250 ml bietet so viel Platz, dass ein vollständiges Mittagessen in die Schale passt. Bei der "Brackstedter Mühle" melden viele Gäste sogar zurück, dass sie ihr Mittagessen gar nicht schaffen! Für den Fall, dass etwas übrig bleibt, eignet sich die "Rebowl" ebenfalls: Sie ist nicht nur mikrowellenfest, sondern lässt sich ebenfalls einfrieren.

Bei den Kunden kommt die "Rebowl" so gut an, dass viele ihre Schale am liebsten direkt behalten würden. Sinnvoller ist es allerdings, wenn die Schale zurückgegeben wird, damit das nachhaltige Pfandsystem optimal funktioniert.

Die "Brackstedter Mühle" verwendet die "Rebowl" bereits seit Dezember 2020. Inhaberin Christiane Schuster ist sehr zufrieden. (Foto: Christiane Schuster)
Die "Brackstedter Mühle" verwendet die "Rebowl" bereits seit Dezember 2020. Inhaberin Christiane Schuster ist sehr zufrieden. (Foto: Christiane Schuster)

Rechnet sich das Ganze für die Gastronomie?

Anscheinend schon! Schließlich machen außer der "Brackstedter Mühle" bereits viele andere Restaurants mit. Neben einer Lizenzgebühr von 25 Euro im Monat müssen nur die "Rebowls" für 5 Euro das Stück und ihr Versand bezahlt werden. Für Gastwirtin Christiane Schuster lohnt sich das Ganze, wenn sie die Lizenzgebühren mit den ehemaligen Kosten für Verpackungsware anschaut. Im Gegensatz zu Plastikschale und Styropor-Schüssel können die nachhaltigen Schalen beliebig oft verwendet werden.

Interessierte Unternehmen und Gaststätten können auf der Webseite von "Rebowl" Partner der nachhaltigen Pfandschale werden.

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