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Dienstfahrrad

Lasst euren Chef doch euer Fahrrad bezahlen

Der Chef bezahlt's, ihr versteuert's und fahrt mit einem superguten Fahrrad oder E-Bike zur Arbeit. Wenn eure Arbeitsstelle gut per Fahrrad zu erreichen ist, spricht vieles für ein Dienstfahrrad.

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Seit 2012 werden Dienstfahrräder steuerlich behandelt wie Dienstauto. Das heißt euer Arbeitgeber stellt euch ein piccobello Fahrrad zur Verfügung, das ihr nicht nur für den Arbeitsweg, sondern auch für privat nutzen dürft. Dafür gilt wie beim Dienstauto die 1-Prozent-Regelung - heißt: Ihr müsst einen Prozent des Listenpreises als geldwerten Vorteil versteuern.

Für weniger als zehn Euro im Monat ein Top-Fahrrad fahren

Beispiel: Ihr lasst euch ein gutes E-Bike für 2.800 Euro zur Verfügung stellen - damit werden monatlich ein Prozent, also 28 Euro auf euer Gehalt aufgeschlagen. Diesen Betrag müsst ihr versteuern und auch Sozialabgaben dafür zahlen. Das sind monatlich abhängig vom Steuersatz weniger als 10 Euro, die euch netto im Portemonnaie fehlen. Dafür könnt ihr aber ein wirklich gutes Fahrrad nutzen. Und auch für den Chef lohnt es sich, denn er kann die Kosten als Betriebsausgaben angeben und zahlt somit weniger Steuern.

Schlagt das eurem Chef doch mal vor. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Ein Dienstfahrrad ist eine echte Motivation für den Arbeitnehmer.
  • Ihr könnt an Staus vorbei radeln.
  • Gesund ist es auch noch: Bewegung tut gut.

Ausführliche Infos zum Thema Dienstfahrrad findet ihr auch unter www.finanztip.de.