Ein neuer Trend?

Werbegeschenke aus der Technik

Mit Werbegeschenken und kleinen "Give-aways" lässt sich schnell Bekanntheit erlangen – jedoch können die alten Klassiker oft langweilen. Wer möchte sich schon die Kaffeetasse vom zehnten Unternehmen ins Regal stellen?


"Nehmen Sie doch noch einen Kugelschreiber oder eine unserer schicken Tassen mit" – sehr viele Menschen hören entsprechende Sätze hierzulande. Während vor allem größere Unternehmen auf solche Werbegeschenke bauen, liegt hier gerade für Existenzgründer und regional aktive Unternehmen eine echte Chance. 2015 sind – laut IfM Bonn – 299.000 Unternehmen in Deutschland neu entstanden. Einige der Gründer machen ihr Hobby zum Beruf, andere Existenzgründer haben parallel zum Job einen Alltagshelfer entwickelt – und wollen damit groß rauskommen.

Mit Werbegeschenken und kleinen "Give-aways" lässt sich schnell Bekanntheit erlangen – jedoch können die alten Klassiker oft langweilen. Wer möchte sich schon die Kaffeetasse vom zehnten Unternehmen ins Regal stellen? Aus diesem Grund hat sich mit technischen Gadgets als Werbegeschenk ein Trend entwickelt, der nach wie vor an Beliebtheit zunimmt. Doch was steckt eigentlich dahinter und welche Werbegeschenke sind in diesem Bereich anzutreffen? Dieser Artikel gibt einen kleinen Überblick.

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(Foto: pixabay.com © aiiapromogifts (CC0-Lizenz))

Technische Werbegeschenke - ein Überblick

In Bezug auf Werbegeschenke haben wir alle ein recht klares Bild vor Augen. Es geht in erster Linie um:

  • Kugelschreiber
  • Feuerzeug oder
  • Tassen.

Gelabelt mit dem Logo und Slogan des Werbetreibenden, hat sich jeder eines oder mehrere der drei genannten Beispiele zu Hause. Inzwischen ist die Welt der Werbemittel aber deutlich bunter geworden. Beobachtet man den Alltag aufmerksam, fallen heute ganz unterschiedliche "Give-aways" auf.

Dazu gehören beispielsweise Regenschirme. Und auch Eiskratzer sind – besonders im Winter – recht praktische Werbemittel. Aber auch Uhren wird man speziell in der B2B-Kommunikation des Öfteren finden. Von einer Gruppe Werbegeschenke war bislang noch nicht die Rede. Es geht um Technikgadgets.

Seit USB-Sticks in der Herstellung immer günstiger geworden sind, gibt es die handlichen Speichermedien in allen möglichen Formen und Farben. Auch bezüglich der Kapazität können sich diese Gadgets sehen lassen. Unter zwei Gigabyte sind heute kaum noch USB-Sticks zu finden. Welche Werbegeschenke geben Unternehmen noch an potenzielle oder bereits vorhandene Kunden aus? Die folgende Übersicht bringt ein wenig Licht ins Dunkel:

  • Powerbank: Hinter diesem Begriff verbirgt sich ein mobiler Stromspeicher, mit welchem sich Smartphones oder Tablets betreiben lassen. Der Vorteil: Die Powerbank bietet ausreichend Platz zum Bedrucken, bleibt trotzdem handlich und ist so praktisch, dass sie oft zum Einsatz kommt.
  • Laserpointer und Taschenlampe: Diese Gadgets braucht man im Alltag häufiger. Der Laserpointer ist als Werbemittel sicher interessant, wenn die Zielgruppe häufiger in Meetings oder Vorträgen eingebunden wird. Die Taschenlampe ist für viele Branchen praktisch.
  • Computerzubehör: Hierzu gehören unter anderem Bluetooth-Tastaturen, USB-Hubs oder Multimedia-Sets. Interessant in der IT-Branche, sind einige der Werbemittel nicht ganz billig. Aus diesem Grund gehören sie auch nicht zu den einfachen "Give-aways", sondern werden häufig eher als Treuegeschenke an langjährige Kunden vergeben. Darüber hinaus sind laut www.hach.de auch USB Travel-Sets, kleine Schreibtischlampen oder Mousepads als Werbegeschenke geeignet.
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(Foto: pixabay.com © 422737 (CC0-Lizenz))

Vorteile technischer Werbegeschenke

Warum greifen heute immer mehr Unternehmen zu einem technischen Gadget als Werbegeschenk? Diese Frage ist in jedem Fall berechtigt. Schließlich kosten die Werbegeschenke auch das Unternehmen Geld und müssen diesen Aufwand durch entsprechende Erfolge wie neue Kunden rechtfertigen.

Das Problem der Werbemittel besteht heute zum einen darin, dass die Zielgruppen in der Bevölkerung nahezu täglich damit konfrontiert werden. Dadurch erreichen viele der klassischen Werbemittel kaum noch ihr Ziel. Kugelschreiber landen in einer Schublade, ähnlich ergeht es auch Feuerzeug und Co. Technik-Gadgets haben dagegen die Chance auf eine deutlich bessere "Halbwertszeit" und werden heute von vielen Menschen gerne genutzt.

Zudem bieten diese einen zweiten Vorteil. Durch die Tatsache, dass beispielsweise der USB-Stick oder das Handyladegerät täglich im Einsatz ist und die Powerbank ebenfalls häufig verwendet wird, setzt sich der Nutzer wiederholt mit der Marke auseinander. An dieser Stelle erreicht das Werbemittel ein wichtiges Ziel. Und der Weg zu einem treuen Stammkunden wird ein Stück kürzer.

Die Vorteile im Überblick:

  • Technik-Gadgets sind noch nicht so „verbraucht“ wie klassische Werbegeschenke
  • Sie werden häufig genutzt, was den PR-Effekt durch häufige optische Konfrontation erhöht

Gadgets sollten zum Unternehmen passen

Werbemittel aus dem Techniksegment haben sich als Gadgets schon lange etabliert. Unternehmen müssen inzwischen umdenken, wenn es um die Reichweite und das Erreichen der Zielgruppe geht – auch wenn dies einer ibi-Studie zufolge nicht immer gelingt. Inzwischen setzen Unternehmen aus ganz verschiedenen Branchen auf dieses Instrument, um die eigene Reichweite und Bekanntheit zu erhöhen. Unter welchen Gesichtspunkten wählen Unternehmen ihre Werbegeschenke eigentlich aus?

An dieser Stelle muss es klar um einen Faktor gehen – die Homogenität zwischen Marke und Werbemittel. Es hat wenig Sinn, sich als Unternehmen für ein Gadget zu entscheiden, das in keiner Weise zur angebotenen Dienstleistung oder den Produkten im Sortiment passt. Zudem muss es möglich sein, die Reichweite der Werbemittel zu überprüfen. Hierbei geht es in erster Linie darum, deren Wirkung und Zielgruppengenauigkeit im Auge zu behalten – um im weiteren Verlauf nachjustieren zu können.

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(Foto: pixabay.com © user2014 (CC0-Lizenz))

Fazit: Gadgets werden in der Werbung interessanter

Durch das Internet hat die Werbung neue Wege gehen müssen. Trotzdem: Werbemittel und kleine "Give-aways" haben nichts an Aktualität verloren. Gerade im Zusammenhang mit Technik Gadgets können heute Unternehmen immer noch einiges erreichen. Es kommt aber darauf an, dass die Firmen diese Präsente auch zielgerichtet einsetzen. Sollte dies der Fall sein, profitieren die Verbraucher aufgrund von guten Gratis-Gadgets und das Unternehmen, weil die gewünschte Werbe-Message auch tatsächlich bei der Zielgruppe ankommt. Somit zeigt sich, dass Menschen grundsätzlich kein Problem mit Werbung haben. Diese muss nur in der richtigen Form und Tonalität erfolgen, um nicht als störend oder aufdringlich wahrgenommen zu werden. Und wer freut sich am Ende nicht über einen Gratis-USB-Stick, eine LED-Taschenlampe oder einen witzigen Laserpointer?