Geschenke-Tipps

Weihnachtspakete richtig verpacken und verschicken – so geht’s

Die Vorweihnachtszeit bringt die festliche Stimmung. Kekse, Christstollen und Lebkuchen verführen mit einem verheißungsvollen Duft, während die Lichter der Weihnachtsmärkte zum Bummeln und Glühwein-Trinken einladen. Auf den wundervoll geschmückten Straßen der Städte in der Region herrscht täglich ein reges Treiben, denn die meisten von euch sind unterwegs, um Weihnachtsgeschenke zu kaufen.


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Das Verschicken von Weihnachtspaketen gehört vor allem bei denjenigen von euch zum Fest, die Familie, Freunde und Bekannte auf der ganzen Welt haben. / Foto: pixabay.com © TerriC (CC0 Creative Commons)

Nicht alle Präsente kommen jedoch unter euren Weihnachtsbaum, denn einigen haben noch einen weiten Weg vor sich, weil sie per Post, DHL oder mit einem anderen Paketdienstleister versandt werden. Für die Unternehmen in dieser Branche bedeutet die Vorweihnachtszeit jährliche Hochsaison. Daher ist es für euch als tatkräftige Weihnachtselfen wichtig, zu wissen, bis wann die Geschenke beim Dienstleister eintreffen müssen, damit sie rechtzeitig ankommen, und was beim Verpacken und Verschicken zu beachten ist.

Tipp 1: Deadlines und Fristen der Paketdienste und der Post in Erfahrung bringen

Einer der wichtigsten Punkte auf eurer To-do-Liste vor Weihnachten ist das Überprüfen der Deadlines und Fristen beim Paketdienstleister. Nur so ist es möglich, dass eure Weihnachtspäckchen pünktlich ankommen. In der Regel erreichen alle Weihnachtspakete und -päckchen den Empfänger rechtzeitig, wenn sie am 21. Dezember bis 10:00 Uhr bei einer Filiale abgegeben werden. Wenn ihr allerdings Post ins Ausland verschicken wollt, habt ihr andere Fristen einzuhalten. Diese sind normalerweise für europäische Nachbarländer auf Mitte Dezember terminiert, während weiter entfernte Länder in Europa mit einem Abgabetermin um den 10. Dezember noch zu erreichen sind. Der Versand für das internationale Ausland sollte bis zum 30. November, spätestens via Premium-Versand bis zum 7. Dezember abgeschlossen sein.

Tipp 2: Größe und Kosten abgleichen

Damit ihr euch bei der Abgabe eurer Weihnachtspakete nicht in Unkosten stürzt, macht es Sinn, vorab zu prüfen, welche Kosten auf euch zukommen. Diese richten sich natürlich nach Größe und Gewicht eures Paketes. Wer von euch große Pakete versenden will, kann die Versandkosten von Speditionen auf einem Vergleichsportal schnell und unkompliziert vergleichen. Das lohnt sich vor allem, wenn es um Großpakete mit einem Gurtmaß von 360 Zentimetern geht. Interessant sind diese Vergleichsportale für euch auch, wenn die Pakete locker ein Gewicht von 30 Kilo auf die Waage bringen.

Tipp 3: Hinweise für den Paketdienst außen sichtbar anbringen

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Bringt alle wichtigen Hinweise für den Paketdienstleister außen auf dem Paket an. "Fragile" oder "Vorsicht zerbrechlich" sind hilfreich, um sensiblen Inhalt sicher ans Ziel zu bekommen. / Foto: pixabay.com © NeuPaddy (CC0 Creative Commons)

Damit der Paketdienstleister oder die Post wissen, dass euer Paket mit empfindlicher Fracht gefüllt ist, empfiehlt es sich, dieses auf der Außenseite bemerkbar zu machen. Entsprechende Aufkleber mit Begriffen wie „Fragile“, „Zerbrechlich“ oder „Vorsicht Glas“ geben die richtigen Hinweise, damit das Weihnachtspaket sorgfältig behandelt wird. Laut dem Bundesverband Paket & Express Logistik, kurz BIEK, sind die Zusteller sehr gewissenhaft und behutsam im Umgang mit weihnachtlichen Paketen. Dennoch solltet ihr, wie folgend in Tipp 4 beschrieben, die Geschenke stabil und sicher verpacken.

Tipp 4: Den Innenraum polstern und die Geschenke als Paket versenden

Je nachdem, was ihr zu Weihnachten verschenkt, benötigt ihr die passende Polsterung für den Innenraum des Paketes, damit hier keine Leere entsteht. Aus dieser resultiert nämlich stets ein Hohlraum, der wiederum dafür sorgt, dass der gesamte Inhalt auf den unterschiedlichen Transportwegen rutscht und wackelt. Daher gilt es, diese Hohlräume zu vermeiden. Das könnt ihr auf verschiedene Weise erreichen. Sowohl die klassische Luftpolsterfolie ist ein beliebter Platzfüller als auch Styroporchips oder ganz simpel Zeitungspapier.

Wenn es sich bei eurer transportierten Fracht im Inneren um Geschirr, Schmuck oder Glas handelt, ist es zudem wichtig, diese bruchempfindlichen Gegenstände separat mit Verpackungsmaterialien zu umwickeln. Eine etwa 10 Zentimeter dicke Schicht Luftpolsterfolie, Papier oder auch Stoff sorgt dafür, dass Gläser, Tassen und Erbstücke ohne Zwischenfälle am Zielort ankommen. Zudem verschickt die Geschenke am besten als Paket, da der Inhalt so versichert ist. Bei einem „Päckchen“ ist das nicht der Fall. Inhalte wie Tabak, Alkohol und verderbliche Lebensmittel gehören nicht ins Weihnachtspaket, insbesondere dann nicht, wenn es ins Ausland geht.

Tipp 5: Adresse leserlich sowie vollständig platzieren und zusätzlich im Paket hinterlassen

Um eure Pakete an den richtigen Zielort zu bringen, ist es ratsam, die jeweilige Adresse leserlich zu notieren. Zudem solltet ihr Straße, Hausnummer und PLZ auf Vollständigkeit überprüfen, denn nicht selten ist das ein Grund, weshalb Pakete entweder gar nicht oder mit großer Verspätung am Ziel eintreffen. Empfehlenswert sind Blockbuchstaben für die Adresse oder ein gedrucktes Etikett. Zudem macht es Sinn, wenn ihr eure Adresse und die des Empfängers auf einem weiteren Zettel in leserlicher Form notiert und diesen im Paket platziert. In der Regel gelangen die Weihnachtspakete problemlos ans Ziel. Falls es jedoch dazu kommt, dass der äußere Adressaufkleber kaputtgeht, kann es sein, dass das Paket in solchen Situationen geöffnet wird, um den zweiten Adresszettel im Inneren zu nutzen, damit eure Pakete rechtzeitig zu Weihnachten ankommen.

Tipp 6: Die Verpackung außen schlicht halten und alte Aufkleber unkenntlich machen

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Äußerlich bleibt das Paket schlicht und dezent, aber im Inneren könnt ihr die Geschenke nach Lust und Laune in farbenfrohes Geschenkpapier einhüllen. / Foto: pixabay.com © Free-Photos (CC0 Creative Commons)

Bei der Auswahl der Weihnachtsgeschenke habt ihr euch viel Mühe gegeben, weshalb für jeden Typ das richtige Präsent dabei ist. Wenn ihr euch jetzt fragt, ob ihr das Paket auch äußerlich dem Empfänger entsprechend schmücken solltet, dann bleibt lieber bei einer dezenten und schlichten Verpackung. Der Grund dafür sind die Sortieranlagen bei den Paketdienstleistern. Alle Pakete, die mit Schleifchen, Dekobändern oder losem Geschenkpapier ausgestattet sind, bleiben in den Anlagen hängen, werden beschädigt oder gehen sogar komplett kaputt. Besser ist eine schlichte Außenverpackung ohne großen Schnickschnack. Wenn ihr gebrauchte Kartons benutzt, achtet darauf, dass alte Aufkleber und Barcodes vor dem Versand verschwinden, sonst kommt das Päckchen eventuell als fälschliche Retour zurück. Im Innenraum des Weihnachtspakets könnt ihr euch allerdings in puncto weihnachtlicher Verpackung richtig austoben. Wer die Geschenke in diesem Jahr mit System verpacken möchte, kann es ja mal mit der Verpackungsformel probieren.