Heizen

Kaminfeuer ohne Schadstoffe

Heizen mit dem Kamin - das ist gerade im Herbst und Winter besonders beliebt. Wie ihr euer Kaminfeuer möglichst schadstofffrei anzünden könnt, erfahrt ihr hier.


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 (Foto: JenkoAtaman - stock.adobe.com)

Zuallererst gilt: Zeitungspapier ist zum Feuer anzünden im Kamin verboten. So steht es in der Ersten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes. Durch das Verbrennen von Zeitungspapier werden zu viele Schadstoffe freigesetzt. Stattdessen könnt ihr das alte Zeitungspapier super benutzen, um die Scheiben eures Kamins zu reinigen. Knäult dafür einfach das Zeitungspapier zusammen, befeuchtet es mit etwas Wasser und nehmt damit etwas von der weißen Asche aus dem Kamin auf. Wichtig ist, dass ihr nur die weiße Asche verwendet. So könnt ihr mit der Zeitung den groben Schmutz ganz einfach von der Kaminscheibe entfernen.

Kamin emissionsfrei anzünden

Holz bietet als nachwachsender Rohstoff eine gute Heiz-Alternative zu Erdöl, Gas und Kohle. Allerdings werden auch beim Verbrennen von Holz gesundheitsschädliche Ruß- und Feinstaubpartikel freigesetzt. Möglichst schadstofffrei könnt ihr euren Kamin anzünden, wenn ihr das Holz von oben nach unten abbrennt. Dazu rät der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks. Legt dazu zwei bis drei Holzscheite als untereste Schicht in den Brennraum. Dann folgen als nächste Schicht Anzünder und gitterartig mehrere Anzündhölzer. Diese sind deutlich dünner als Holzscheite und brennen schnell an, da sie oft aus Weichholz bestehen. Eine ähnliche Anzündmethode seht ihr auch hier im Video.

Wenn ihr das Holz beim Anfeuern oben entzündet, brennt das Holz kontrollierter und langsamer ab. Die Gase, die beim Abbrennen entstehen, strömen durch die heiße Flamme und werden dadurch nahezu neutralisiert. Zündet ihr das Holz hingegen von unten aus an, entsteht eine unnötige Rauchentwicklung, die vermeidbar gewesen wäre.