August

Das ändert sich zum 1. August 2019

Mehr Geld für Familien, Azubis und Studierende: Das sind die Änderungen ab 1. August.


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 (Foto: yanlev - stock.adobe.com)

Mehr Geld für Familien

Die Leistungen für Bildung und Teilhabe werden ab dem 1. August verbessert. Mit dem Starke-Familien-Gesetz möchte die Bundesregierung Familien mit kleinem Einkommen sowie Alleinerziehende stärker unterstützen.

Der Betrag für persönlichen Schulbedarf erhöht sich von 100 Euro auf 150 Euro pro Schuljahr. 100 Euro sind für das erste Schulhalbjahr vorgesehen, 50 Euro für das zweite Halbjahr.

Der Teilhabebeitrag erhöht sich von 10 Euro auf bis zu 15 Euro im Monat.

Außerdem fällt der Eigenanteil der Eltern bei der gemeinschaftlichen Mittagsverpflegung und Schülerbeförderung weg. Für alle anspruchsberechtigten Kinder gibt es ein kostenloses warmes Mittagessen in Schulen, Horten und Kitas und eine kostenlose Fahrkarte für den öffentlichen Personennahverkehr.

Zusätzlich werden Eltern, die Sozialleistungen, Kinderzuschlag oder Wohngeld beziehen, dank des Gute-Kita-Gesetzes von den Kitagebühren befreit.

Mehr Geld für Azubis

Ab 1. August bekommen Azubis, die nicht mehr bei ihren Eltern wohnen, mehr Geld vom Staat. Der Höchstbetrag der Berufsausbildungsbeihilfe steigt von monatlich 622 Euro auf 723 Euro. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) zahlt die Berufsausbildungsbeihilfe, wenn der Ausbildungsbetrieb zu weit von den Eltern entfernt ist, um zu Hause wohnen zu bleiben, die Ausbildungsvergütung aber nicht für Miete und Verpflegung reicht. Im vergangenen Jahr bezogen rund 82 000 junge Menschen eine Berufsausbildungsbeihilfe.

Ebenfalls wird das Ausbildungsgeld für mehrere Zehntausend Behinderte erhöht, die ihre Lehre in einer Behindertenwerkstatt asolvieren.

Mehr Geld für Studierende

Zum 1. August wird das BAföG für Studierende erhöht. Der Wohnzuschlag für Studierende, die nicht bei ihren Eltern wohnen, steigt von 250 Euro auf 320 Euro.

Zusätzlich steigt auch der Förderungshöchstsatz von 735 auf 861 Euro im Jahr 2020. Die Einkommensfreibeträge werden ebenfalls angehoben, sodass wieder mehr Schülerinnen, Schüler und Studierende förderungsberechtigt sind.