Schnäppchenjagd

Cyber-Mondy, Black Friday, ...: So macht ihr die besten Schnäppchen

In diesen Tagen gehen wieder hunderte Shops mit Schnäppchenangeboten auf Kundenfang. Tatsächlich könnt ihr zum Teil richtig Kohle sparen.


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 (Foto: picture alliance / dpa-tmn)

Vor allem in Online-Shops könnt ihr ab sofort auf Schnäppchenjagd gehen. Bei Amazon hat die Cyber-Monday-Woche begonnen bei Ebay startet die Cyber-Week am Freitag (bis zum 30.11). Bei Saturn spricht man von der Black Week, der Mediamarkt lockt mit dem Red Friday und Douglas lädt ein zum Beauty Friday. Auch viele Einzelhändler und Bekleidungsgeschäfte machen bei der Rabattschlacht mit.

Was ist der "Black Friday" eigentlich?

Der Black Friday ist eine Tradition aus den USA, die dort bereits über fünfzig Jahre zurückreicht: 1961 warben lokale Händler in Philadelphia am Brückenfreitag nach Thanksgiving (Erntedankfest) erstmals mit Rabatten und lockten so viele Konsumenten in die Innenstadt, dass die Polizei die Menschenmenge nur noch als "schwarze Masse" wahrnahm und dem Tag den Namen "Black Friday" gab.

Klar: Der Black Friday ist inzwischen längst in Deutschland angekommen. Am 24. November 2006 senkte Apple als erstes Unternehmen seine Preise zum Black Friday, vor allem um den Absatz des iPods anzukurbeln. In den Folgejahren nutzte eine stetig steigende Zahl von Händlern den Black Friday, um mit Preisnachlässen für sich zu werben. Anders als in den USA und in Großbritannien haben in Deutschland in den letzten zehn Jahren nahezu ausschließlich Online-Shops zum Black Friday ihre Preise gesenkt, was übrigens auch für den "Cyber Monday" gilt. Das ist der Montag nach dem Black Friday. Die Namen sind eher unwichtig. Und auch die Tage werden es. Denn schon jetzt haben viele Shops die Rabattschlacht eröffnet. Beispiel Amazon - dort gibt's die ganze Woche über täglich neue Schnäppchen.

Interview: "Auf den gesunden Menschenverstand vertrauen"

Hans-Joachim Rambow vom Einzelhandelsverband Niedersachsen-Bremen rät dazu, sich nicht kopflos in die Rabattschlacht zu schmeißen. Antenne Niedersachsen Reporter Yannic Wittenberg hat mit ihm gesprochen.

5 Tipps für das Schnäppchen-Shopping

  1. Überlegt euch, was ihr wirklich braucht!
    Am besten, ihr schreibt euch einen Einkaufszettel. Schnäppchen sind nur dann Schnäppchen, wenn man sie nach dem Einkauf auch benutzt.
  2. Ruhig bleiben und vergleichen!
    Behaltet einen kühlen Kopf, lasst euch nicht unter Druck setzen. Die vermeintlichen Super-Schnäppchen gibt's vielleicht bei einem anderen Händler noch billger.
  3. Nicht alles glauben!
    "60, 70 oder sogar 80 Prozent Rabatt"! Was gut klingt, ist meist immer auf den unverbindlichen Verkaufspreis (Empfehlung des Herstellers) für das Produkt bezogen und die liegt häufig deutlich höher als der übliche sogenannte "Straßenpreis".
  4. Versandkosten beachten!
    Vorsicht. Bei einigen Produkten sind die Versandkosten irrsinnig hoch und fressen die ursprüngliche Ersparnis wieder auf.
  5. Bei kleinen Shops auf das Prüfsiegel achten!
    Viele kleine Händler mischen den Markt mit sehr guten Angeboten auf. Das ist okay. Aber achtet darauf, dass der Händler ein Prüfsiegel führt (z.B. "Trusted Shops"). Wer an der Seriösität zweifelt, sollte sich die Widerrufsbelehrungen und Hinweise zum Datenschutz durchlesen.