Betrug

Achtung: Gefälschte E-Mails im Namen von Amazon und Apple im Umlauf

Derzeit werden mit dem Betreff "Ihr Nutzerkonto wurde eingeschränkt", "Nachricht von Ihrem Amazon Kundenservice" und "Sicherheitsnachricht" E-Mails im Namen von Amazon verschickt. Auch Apple ist betroffen: Mit dem Betreff "Ihr Apple-Konto läuft in 48 Stunden ab!" werden auch hier Fake-Mails im Namen von Apple versendet.


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Wenn auch ihr eine Nachricht mit einem der Betreffe erhalten habt, klickt nicht auf den Link, der sich in der E-Mail befindet. Immer wieder benutzen Betrüger Namen großer Konzerne, um den Verbraucher in die Falle zu locken. Dieses Mal versuchen Cyberkriminelle über den Namen von Amazon und Apple an die persönlichen Daten der Benutzer zu gelangen. Ihr werdet in den E-Mails aufgefordert, über einen Link eure Daten zu verifizieren, um zum Beispiel euer Konto wieder freizuschalten, zu aktivieren oder zu bestätigen.

Die aktuellen E-Mails sind täuschend echt, damit der Empfänger keinen Verdacht schöpft. Das Design der echten Apple- und Amazon-Mails wurde exakt nachgestellt. Dazu haben die Betrüger eine Amazon-Website erstellt, die von der echten kaum zu unterscheiden ist.

Damit ihr den Unterschied erkennt und nicht auf die Betrüger reinfallt, hier ein paar Dinge auf die ihr achten müsst:

Amazon

  • Dieser Absender wird häufig im Namen von Amazon verwendet: Amazon.de<sicherheit@amazon.de>
  • Amazon fragt euch niemals nach persönlichen Informationen oder bittet um eine Datenverifizierung über einen Link in der E-Mail.
  • In einer Amazon E-Mail steht vor der Endung "amazon.de" immer ein Punkt. Beispiel: http://xyz.amazon.de
  • Rechtschreib- und Grammatikfehler sind sehr untypisch für Amazon.

Apple

  • Diese Absender werden häufig im Namen von Apple verwendet: <Apple@informationen.email.com> oder Noreply@AppleID
  • Angeblich soll die Sicherheit für ihr Onlinekonto erhöht werden. Doch der Link führt nicht auf die Apple Seite, sondern direkt zu den Betrügern.
  • Wenn die E-Mail mit "Sehr geehrter Kunde" beginnt, ist sie nicht von Apple.
  • Apple fordert in einer E-Mail nie persönlichen Daten oder sogar Kreditkartennummern an.

Unser Tipp:

E-Mails, die persönliche Daten abfragen sofort löschen und auf die Amazon Hompage gehen. Dort könnt ihr euch einloggen und checken, ob Amazon wirklich Daten von euch benötigt.
Wenn ihr bereits auf den Link geklickt habt und/oder eure Daten schon preisgegeben habt, solltet ihr sofort euer Passwort ändern. Falls ihr zusätzliche Daten, wie eure Kreditkarte oder euer Konto herausgegeben habt, solltet ihr diese bei der Bank sperren lassen, um auf Nummersicher zu gehen. Nur so kann schlimmeres verhindert werden.


Amazon und Apple helfen euch, die Fake-Mails zu erkennen und zu melden