Klimawandel

11 Dinge, die wir jeden Tag nutzen und die schlecht für das Klima sind

Schon ewig wird über den Klimawandel gesprochen. Aber mal Hand aufs Herz: man hat immer das Gefühl, dass es einen selbst nicht richtig betrifft. Dabei beeinflusst jeder von uns jeden Tag den klimawandel mit ganz alltäglichen Dingen...


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(Foto: faithie - AdobeStock)

Um es mal vereinfacht auszudrücken: es gibt drei Hauptgründe für den Klimawandel.

  • Abgase
  • Energieverbrauch
  • gefällte Bäume

Mit Abgase sind nicht nur die gemeint, die hinten aus dem Auspuff rauskommen. Auch Firmen verursachen mit ihren Produktionsstätten jede Menge CO2-Ausstoß. Energieverbrauch wirkt sich zwar nicht auf das Klima auf, aber die Energiegewinnung. Einmal durch die Produktion selbst und auch der Verbrauch von nicht erneuerbaren Rohstoffen macht sich bemerkbar. Und wer im Bio-Unterricht früher aufgepasst hast weiß: Bäume sind die Luftfilter der Erde. Und je weniger es gibt, desto schlechter wird auch die Luft.

Diese 13 Dinge haben Auswirkungen auf unser Klima

Keine Sorge: wir sagen euch jetzt nicht, dass ihr nicht mehr in den Urlaub fahren sollt, weil Flugzeuge so viel Schmutz machen. Es geht vielmehr um die vielen kleinen Dinge, die wir ändern können.

  1. Coffee-to-Go-Becher
    Die Becher bestehen zum großen Teil aus Papier - und kein Recycling-Papier. Papier wird aus Bäumen hergestellt. Also müssen auch Bäume gefällt werden, die unsere Luft nicht mehr Filtern können.
  2. Ohne Deckel kochen
    Wenn ihr den Deckel nicht auf den Topf setzt, verbraucht das mehr Energie. Ebenso, wenn der Topf kleiner als die Herdplatte setzt. Wenn ihr Wasser zum Kochen bringen wollt, am besten mit einem Wasserkocher. Der verbraucht weniger Energie und ist sogar schneller.
  3. Autos
    Ja, wir wissen alle, dass wir nicht auf Autos verzichten können. Nehmt euch einfach vor, kurze Strecken zu Fuß zu gehen oder das Fahrrad zu nutzen. Aber was jeder einfach machen kann: Achtet auf den richtigen Reifendruck. Denn der Kraftstoffverbrauch steigt um 5 Prozent, wenn der Reifendruck 0,5 bar zu niedrig ist.
  4. Fleisch + Käse
    Klingt merkwürdig, ist aber wirklich so. Denn die weltweite Tierhaltung ist für 14% des gesamten CO2-Ausstoßes verantwortlich. Vom Energieaufwand für die Haltung über Futterproduktion bis hin zu den "natürlichen Ausstößen" der Tiere. Käse wirkt sich sogar noch stärker aus, da Tiere auch hierfür benötigt werden, aber noch die Weiterverarbeitung hinterher noch dazukommt.
  5. Kühlschrank neben Heizung
    Ein Kühlschrank soll kühlen, eine Heizung heizen. Wenn der Kühlschrank neben der Heizung steht, muss er also mehr Energie aufwenden, um das Essen frisch zu halten.
  6. Drucken
    Für Papier werden Bäume gerodet. Papier zu sparen gibt es viele Möglichkeiten. Ihr könnt Recycling-Papier nutzen, verwendet Schmierpapier von beiden Seiten oder steigt ganz auf Digital um. Heutzutage hat man das Smartphone ja immer am Mann.
  7. Wäschetrockner
    Handtücher werden nur im Trockner schön weich und wenn es schnell gehen muss, ist der Trockner toll. Aber für alles andere: nutzt einfach eine Wäscheleine und trocknet eure Sachen an der Luft. Auch bei der Waschmaschine könnt ihr Energiesparen. Auf niedrigeren Temperaturen waschen und die Trommel voll machen.
  8. Plastik-Verpackungen
    Bei Plastik geht es nicht ausschließlich um den Müll hinterher. Denn Plastik wird aus Rohbenzin hergestellt, teils auch Kohle oder Erdgas. Aus erneuerbaren Energien kann man zwar Strom herstellen, aber keine Plastik-Verpackungen.
  9. Stand-by-Betrieb
    Leuchtet bei euch immer die rote Lampe am Fernseher? Verstehen wir! Ist doch auch viel schneller. Aber im Stand-by-Betrieb verbrauchen Geräte immer weiter Strom. Stellt euch einfach vor: jedes Mal, wenn ihr den Fernseher ganz ausschaltet, rettet ihr einen Koala-Bären.
  10. Südfrüchte
    Regionale Produkte vom Wochenmarkt oder Bauernhof sind nicht nur für schick, sondern auch sinnvoll. Denn exotische Früchte müssen erst über weite Wege importiert werden. Allein dafür gehen jede Menge Abgase von Schiffen und LKWs in die Luft.
  11. Licht
    Habt ihr euch auch über das kalte Licht der Energiesparlampen beschwert, als die schöne alte Glühbirne verbannt wurde? Wenn ihr Lampen mit LEDs nutzt, verbraucht das tatsächlich bis zu 90% weniger als die traditionelle Glühbirne.

Der Nabu hat übrigens noch jede Menge weitere Ideen zusammengetragen. Hier gibt's 77 Klimaschutz-Tipps für den Haushalt.