Neue Krankheit

"Whatsappitis" - So erkennt ihr, ob ihr daran leidet

Kein Scherz: Im digitalen Zeitalter entstehen immer mehr Krankheiten durch den Gebrauch von Handys. Diagnose "Whatsappitis" - wenn das Handy Schmerzen verursacht.

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(Foto: Fotolia)

Es war kurz nach dem Weinachtsfest 2013, als die spanische Ärztin Ines Fernandez-Guerrero zum ersten Mal die offizielle Diagnose "Whatsappitis" stellte. Betroffen war eine junge Frau, die in ihren beiden Daumen an einer Sehnenentzündung litt. Ursache: zu viel Handy. Die Patientin hatte über die Feiertage sechs Stunden ununterbrochen mit ihren Freunden und Verwandten über den Nachrichtendienst "WhatsApp" gechattet. Das Smartphone wog 130 Gramm und getippt hatte die Frau mit beiden Daumen. Und jetzt taten die Finger weh.

Was spaßig klingt, ist aber leider kein Einzelfall. Ärzte stellen immer häufiger Gesundheitsschäden als Folge intensiver Nutzung von Handys, Tablets und Laptops fest. Das Bedienen des Smartphones kann für unsere Daumen zu viel werden, da diese nicht für dauerhafte Dehn- oder Abspreiz-Bewegungen ausgelegt sind. Gesenkter Kopf, gebeugte Schultern, krummer Rücken - all das kann zu Verspannungen und im schlimmsten Fall zu Haltungsschäden führen.

"Whatsappitis"-Warnsignale

Bei diesen Symptomen solltet ihr euch fragen, ob ihr euch nicht deutlich zu viel mit dem Smartphone beschäftigt:

  • Schmerzen in den Fingern
  • Nackenverspannungen
  • Kopfschmerzen
  • Schmerzen im Handgelenk
  • Schmerzen in den Augen durch grelles Bildschirmlicht