Grippe-Tipps

5 Fragen und Antworten zur Grippe

Grippewelle in Niedersachsen. Antenne Niedersachsen Hausarzt, Dr. Uwe Gerecke, beantwortet die fünf wichtigsten Fragen zum Thema Grippe.


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(Foto: Fotolia)

Frage 1: Wann ist die Grippegefahr am höchsten?

Mit Beginn des Jahres fängt die schlimmste Grippe-Zeit an. In Niedersachsen erwischt es uns meist zu Mitte Februar.

Frage 2: Wie lange im Voraus sollte man sich impfen, um geschützt zu sein?

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Dr. Uwe Gerecke

Ein richtiger Impfschutz ist nach etwa einer Woche hergestellt. Im Herbst beginnen die Ärzte mit den Grippeimpfungen. Das reicht aus, da bisher die Grippewelle noch nie vor Weihnachten aufgetreten ist. Für alle, die zur "Risiko-Gruppe" gehören - das bedeutet: chronisch Kranke, kleine Kinder oder ältere Menschen - gilt, es lohnt sich, sich auch jetzt noch impfen zu lassen, wenn die Grippewelle bereits da ist.

Frage 3: Wenn Zuhause die Kinder Grippe haben, worauf sollte ich achten?

Kinder bringen aus dem Kindergarten oder der Schule häufig Infektionen mit. Sind sie krank, sollten die Kinder mehr Zuwendung bekommen. Kuscheln, warmhalten, regelmäßig lüften und ganz wichtig: Kinder und Erwachsene sollten sich regelmäßig die Hände waschen.

Frage 4: Wie soll ich mich auf der Arbeit verhalten, wenn viele krank sind?

Allgemein gilt: wer Fieber hat, gehört nicht ins Büro. Und im täglichen Umgang sollte man vielleicht einfach mal aufs Händeschütteln verzichten. Beim Niesen drauf achten, ins Taschentuch (nicht in die bloße Hand) zu niesen oder ansonsten die Ellenbeuge. Auch hier wichtig: häufiger Händewaschen, aber richtig. Etwa 30 Sekunden lang, Seife und Wasser reicht aber aus.

Frage 5: Wie merkt man den Unterschied zwischen Erkältung und Grippe?

Schnupfen, Husten, Heiserkeit - das ist noch keine Grippe. Die Grippe kommt plötzlich, innerhalb von 12 bis 24 Stunden ist man schwer krank. Morgens fühlt man sich noch fit, über den Tag wird es immer schlimmer bis man abends kaum mehr die Treppen raufkommt. Gliederschmerzen und Fieber gehören fast immer dazu.