Taschengeld

So viel Taschengeld empfiehlt das Jugendamt

Wieviel Taschengeld sollten Schüler von ihren Eltern bekommen? Schwierige Frage. Jeder entscheidet das für sich. Die Jugendämter in Deutschland geben in der aktuellen Taschengeldtabelle 2017 Orientierung.


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 (Foto: grafikplusfoto - stock.adobe.com)

50 Cent wöchentlich für einen Vorschüler, 2 Euro für einen Zweitklässler. Für 15-jährige Teenies lautet die Empfehlung 30 Euro im Monat. Bei Thema Taschengeld gibt es keine Regeln. Niemand schreibt Eltern vor, dass sie ihren Kindern Taschengeld zahlen müssen, geschweige denn wieviel. Aber Familienexperten sind sich einig: Taschengeld hilft Kindern und Jugendlichen zu lernen, mit Geld umzugehen.

Taschengeld: Die Empfehlung der Jugendämter

In den meisten Fällen bedeutet das Taschengeld eine Summe, über die die Kids frei verfügen können. Sie können sich davon zum Beispiel Süßigkeiten oder Comics kaufen. Dabei stehen sie vor der Entscheidung: Gebe ich das Geld wirklich aus oder sollte ich lieber sparen?

Taschengeld sollte altersgemäß gestaffelt sein. Grundschüler können nicht über einen ganzen Monat haushalten. Deshalb ist eine wöchentliche Auszahlung sinnvoll.

Alter Taschengeld
4-5 Jahre 0,50 € pro Woche
6-7 Jahre 1,50 - 2,00 € pro Woche
8-9 Jahre 2,00 - 3,00 € pro Woche

Jugendliche können natürlich schon finanziell planen. Für sie wird eine monatliche Auszahlung empfohlen. Man kann natürlich auch einen Dauerauftrag einrichten. Die meisten Banken bieten ein kostenloses Girokonto für Jugendliche ab 14 Jahren an.

Alter Taschengeld
10-11 Jahre 13,00 bis 16,00 € pro Monat
12-13 Jahre 18,00 bis 22,00 € pro Monat
14-15 Jahre 25,00 bis 30,00 € pro Monat
16-17 Jahre 35,00 bis 45,00 € pro Monat
ab 18 Jahre 70,00 €

Die Empfehlungen in der Tabelle gelten für Jugendliche ab 16 Jahre, die noch voll finanziell von den Eltern abhängig sind, und noch nicht über ein geregeltes Einkommen verfügen.

Taschengeld ist kein "Lohn" und keine "Strafe"

Erziehungsexperten raten dazu, von der Höhe des festgelegten Taschengelds nicht abzuweichen. Bringt euer Kind zum Beispiel schlechte Noten nach Hause, solltet ihr es nicht mit Taschengeldkürzung bestrafen. Ebensowenig ist es ratsam, das Taschengeld für gute Leistungen zu erhöhen. Das bremst den Effekt aus, dass die Kids lernen, eigenverantwortlich mit ihrem Geld umzugehen.