Unkraut-Jäger

Zu schön, um wahr zu sein: Der Unkraut-Roboter

Mit diesem kleinen Burschen werden die Träume aller Gartenbesitzer wahr. Der Roboter "Tertill" erledigt die Drecksarbeit. Er ist unterwegs in den Beeten und vernichtet Unkraut - vollautomatisch.


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Solarenergie, keine Chemikalien, wasserdicht. Hört sich gut an. Man muss "Tertill" einfach nur ins Beet setzen und ihn seinen Job machen lassen. Tatsächlich hat die Firma Franklin Robotics jetzt so ein Wundergerät entwickelt. Er unterscheidet selbständig zwischen Unkraut und gewünschten Pflanzen. Das Unkraut säbelt er weg, die Nutz- und Zierpflanzen lässt er stehen.

Link: www.franklinrobotics.com

Aktuell existieren erst ein paar (unterschiedliche) Prototypen von "Tertill", aber Franklin Robotics ist zuversichtlich, dass die Dinger noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Kostenpunkt: Rund 300 Dollar.

Es gibt aber auch ein paar Nachteile des kleinen Garten-Helfers: Zum einen sollte man ihn nicht in ein frisch ausgesätes Pflanzenbeet setzen, denn dort würde er auch die kleinen Sprösslinge einer Blume oder Nutzpflanze als Unkraut identifizieren und zerstören. Zum anderen braucht "Tertill" eine physische Begrenzung seines Einsatzgebietes - etwa durch Holzplanken. Sonst büxt der Bursche aus.