Niedersachsen

Sicher wohnen in Niedersachsen: Präventiver Einbruchsschutz zahlt sich aus

Wohnungseinbrüche beunruhigen Hausbesitzer und Mieter seit Jahren: International organisierte Banden sind in ganz Deutschland unterwegs, die Polizei kann meistens nur noch die Spuren sichern – mit wenig Hoffnung auf Ermittlungserfolge: Lediglich jeder fünfte Einbruch wird aufgeklärt.


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Umso wichtiger sind präventive Maßnahmen. Einbruchssichere Türen und Fenster sowie Außenleuchten mit Bewegungsmelder wirken auf Langfinger abschreckend und bescheren den Bewohnern ein höheres Sicherheitsgefühl.

Einbrüche in Niedersachsen: Leicht rückläufige Zahlen, keine Entwarnung

Laut niedersächsischem Ministerium für Inneres und Sport ist die Anzahl der Einbrüche im Jahr 2016 leicht gesunken. Die polizeiliche Kriminalstatistik des Landes verzeichnet 16.405 Fälle – ein Rückgang um gerade mal 170 Delikte! Anlass zur Entwarnung gibt es also nicht, besonders im Hinblick auf die Aufklärungsrate: Lediglich 21 Prozent der Fälle wurden 2016 in Niedersachsen aufgeklärt.

Kameras, Bewegungsmelder und automatisch eingeschaltetes Licht

Mechanische Sicherungsmaßnahmen vor allem an Fenstern und Türen sollten für besonders effektiven Einbruchsschutzschutz mit modernen technischen Lösungen kombiniert werden. Überwachungskameras, die sich auch von unterwegs aus per Smartphone oder PC im Blick behalten lassen, schrecken Einbrecher ab. Gleiches gilt für Außenleuchten mit Bewegungsmelder, die reagieren, wenn sich Unbefugte auf dem Grundstück befinden. Und schalten sich Außenlampen, Innenleuchten und das TV-Gerät in den Abendstunden automatisch an und aus, simuliert das etwa im Urlaub die Anwesenheit der Bewohner.

KfW-Förderung für Maßnahmen zum Einbruchsschutz

Bauherren können für den Einbruchsschutz eine Förderung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen. Der Antrag muss vor Beginn der Baumaßnahmen gestellt werden, der Einbau dann durch einen Fachbetrieb erfolgen. Die finanzielle Unterstützung beträgt maximal 1.500 Euro. Auch wer Bestandsimmobilien sicherheitstechnisch nachrüstet, kann eine Förderung erhalten. Zu den förderungswürdigen Maßnahmen gehören der Einbau von einbruchshemmenden Türen und Fenstern sowie von Alarmanlagen – auch für Außenleuchten mit Bewegungsmelder kann es eine Finanzspritze seitens der KfW geben. Das spart Geld und steigert sowohl den Wert der Immobilie als auch das persönliche Sicherheitsgefühl der Bewohner.