Modernisierung

Modernisierung: Immobilienwert und Wohnkomfort steigern

Die Gründe, ein neueres Haus oder einen Altbau zu modernisieren, sind vielfältig. Allgemein gefasst bringt man damit seine Immobilie komplett oder in Teilen auf den neuesten Stand. Die wichtigsten Ziele und Maßnahmen bei der Modernisierung stellen wir hier vor.


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Modernisieren, renovieren oder sanieren?

Im alltäglichen Gebrauch geraten die Bedeutungen der Begriffe Renovieren, Sanieren und Modernisieren schnell durcheinander. Sie haben jedoch unterschiedliche Bedeutungen:

  • Wer renoviert, beseitigt Abnutzungsschäden am Altbau oder neuerem Haus. Renovierungen sind also vereinfacht gesagt Ausbesserungen, Instandhaltungen oder Verschönerungen. Beispiele sind das Streichen der Wände oder Fassaden oder das Lackieren des Parketts.
  • Sanierungen am Haus neuerer Bauart oder Altbau sind grundlegenderer Natur. Der Anlass einer Sanierung ist immer ein schwerwiegender Mangel, der einen großen Eingriff in die Bausubstanz erfordert. Mit Maßnahmen wie der Beseitigung von Schimmel oder der Reparatur eines undichten Dachs stellt man die ursprüngliche Qualität des Gebäudes wieder her.
  • Modernisieren bedeutet, eine Immobilie auf einen aktuellen Standard etwa hinsichtlich der Energieeffizienz oder darüber hinaus zu bringen. Eine Modernisierung kann gleichzeitig auch eine Sanierung sein.

Modernisierungen lassen sich fast überall an einem Altbau oder jüngerem Haus vornehmen. Ob Bad, Wohnzimmer oder Keller: Entsprechende Maßnahmen erhöhen den Wert der Immobilie und steigern den Wohnkomfort. Weitere mögliche Ziele beim Modernisieren sind:

1. Energiesparen

Energiesparen ist eines der Hauptmotive, eine Immobilie zu modernisieren. Je höher die Energieeffizienz ist, desto wertvoller der Beitrag zum Klimaschutz. Es bieten sich unter anderem diese Möglichkeiten an:

  • bessere Gebäudedämmung und Wohnraumlüftung
  • Photovoltaikanlage installieren
  • Warmwasserversorgung erneuern

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2. Barrierefreiheit gewährleisten

Mit Maßnahmen zur Barrierefreiheit lässt sich optimal fürs Alter vorsorgen. Eine entsprechende Modernisierung führt dazu, dass der Wohnkomfort im Alter auch bei körperlicher Einschränkungen hoch ist. Zu den Möglichkeiten zählen:

  • keine Stufen im Wohnbereich
  • ebenerdige Dusche
  • genügend Platz für Rollator/Rollstuhl, insbesondere in Bad und Küche
  • Treppenlift/Aufzug
  • fernsteuerbare Türen und Rollläden

3. Sicherheitsrisiken minimieren

Wer sein Haus sicherheitstechnisch auf den neuesten Stand bringt, schützt sich in erster Linie vor zwei großen Risiken: Einbruch und Feuer. Gerade der Einbruchschutz ist angesichts hoher Einbruchzahlen immens wichtig. Die Polizei rät, spezielle Vorrichtungen zu installieren – für viele Maßnahmen gibt es sogar Unterstützung vom Staat. An erster Stelle stehen hier mechanische Tür- und Fenstersicherungen, die einen Einbruch erschweren. Zusätzlich empfehlen sich technische Sicherungsmaßnahmen wie die Installation von

  • Überwachungskameras,
  • Bewegungsmeldern und
  • Alarmanlagen.

Rauchmelder sind in fast allen Bundesländern Pflicht. Noch mehr Schutz als Standardmelder bieten Warnmelder, die per Funk miteinander verbunden sind. Registriert einer der Melder Rauch, schlagen auch alle anderen im Haus installierten Rauchmelder Alarm.

Auch gegen Stromunfälle kann man sich absichern. Im Altbau ist die nachträgliche Installation von Fehlerstromschutzschaltern (FI-Schalter) an der Elektroanlage sinnvoll, in Neubauten ist der Einbau eh Pflicht. FI-Schalter beugen Stromunfällen vor, schützen Bauteile, verhindern Kabelbrände und unterbinden Stromschläge.

4. Bad erneuern aus optischen Gründen

Bei alten Bädern im Altbau oder nicht mehr taufrischen Haus bietet sich eine Modernisierung oft schon aus optischen Gründen an – mit neuen Fliesen, Armaturen und gegebenenfalls neuer Dusche oder Badewanne sieht ein Bad gleich viel einladender aus.