Aufräumtipps

Mit diesen 4 Tipps räumt ihr ganz einfach auf!

Frühjahrsputz oder einfach so die Wohnung auf Vordermann bringen - Ordnung halten ist nicht immer einfach. Gemeinsam mit Ordnungsexpertin Sabine Haag haben wir für euch vier Tipps, mit denen euch das Aufräumen gelingt - auch an schwierigen Orten wie Kinderzimmer oder Kleiderschrank!


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 (Foto: K.C. - stock.adobe.com)

Tipp 1: Motivation

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Sabine Haag ist Ordnungsexpertin, Autorin und Bloggerin des Blogs www.ordnungsliebe.net.

Mit den ersten Frühlingsstrahlen und lauter Musik kommt die Lust auf's Aufräumen meist ganz schnell. Denn wenn die Frühlingsstrahlen durch die dreckigen Fenster in das unordentliche Wohnzimmer scheinen, bekommen einige von uns sofort den Wunsch, aufzuräumen. Musik gibt einen großen Energieschub. Ein weiterer Motivationsgrund kann laut Ordnungsexpertin Sabine Haag der Neidfaktor sein: Schaut euch schöne Bilder von anderen aufgeräumten Wohnungen in Zeitschriften und auf Pinterest an. Da will man sofort auch das Gleiche haben.

Tipp 2: Reihenfolge und Checklisten

Checklisten sind unabdingbar! Sie helfen einfach hervorragend beim Putzen. Sabine Haag empfiehlt mit dem Schlafzimmer anzufangen. Das Schlafzimmer ist ein Ort der Ruhe und wenn dieser aufgeräumt ist, fühlen wir uns besonders wohl. Außerdem gibt es dort viel mehr zu erledigen als wir auf denken: die Lampe abstauben, gut lüften, Matratze reinigen, Kleiderschrank aufräumen. Danach könnt ihr euch durch eure Wohnung durcharbeiten.

Profi-Tipp von Sabine Haag: Plant das Aufräumen eurer Garage, des Kellers oder des Dachbodens nicht zum Schluss ein! Das sind Orte, bei denen wir das Aufräumen gerne vor uns herschieben. Besser ist es, wenn ihr diese Plätze an zweiter oder dritter Stelle einplant. Dann auch gerne mit anderen Familienmitgliedern oder Freunden.

Tipp 3 Problemfeld: Kleiderschrank

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 (Foto: Daniela Stärk - stock.adobe.com)

1. Aufhängen
Hängt so viele Klamotten wie möglich auf, auch T-Shirts und Pullover. Dabei hilft es, wenn eure Bügel einheitlich sind. Dadurch sieht euer Schrank aufgeräumter aus. Wenn eure Kleidung gerne vom Bügel rutscht, könnt ihr Silikonfarbe (am besten als Gel) auf die Bügel drauftropfen.

Profitipp von Sabine Haag: Die einheitlichen Bügel eignen sich auch gut für eine Garderobe. Durch das einheitliche Bild wirkt eure Garderobe direkt viel aufgeräumter und strahlt Ruhe aus.

2. Richtige Platznutzung
Nutzt, wenn möglich, nicht mehr als zwei Drittel des Platzes in eurem Kleiderschrank. Mit genügend Platz vermeidet ihr unnötiges Klamottenstapeln, ihr habt den Überblick über eure Kleidung und der Schrank sieht ordentlicher aus.

3. Richtiges Falten
Bevor ihr eure Kleidung wegsetzt, faltet sie klein zusammen. Rollen eignet sich laut Sabine nicht so gut dafür. Denn nicht jedes Material sei dafür geeignet. Ein T-Shirt könnt ihr wie in unserem Video in eine rechteckige Form falten. Dann faltet es noch mal in der Mitte, so dass ihr ein kleineres Päckchen habt. So ist das Shirt relativ stabil. Anschließend stellt es hochkant in die Schublade rein.

So räumt ihr euren Kleiderschrank platzsparend ein

Tipp 4: So klappt es mit der Ordnung im Kinderzimmer

1. Größere Boxen
Packt alles, was die Lütten benutzen, in größere Boxen. Beschriftet bzw. bemalt sie, wenn eure Kinder noch nicht lesen können, nach den Kategorien: Lego, Puppen, Stifte. Dabei solltet ihr die Boxen nicht in knalligen Farben kaufen. Denn bunte Farben bringen Unruhe in den Raum und halten eure Kinder von Konzentration ab. Als Farben eignen sich zum Beispiel beige, creme oder hellblau nehmen.

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 (Foto: strauchburg.de - stock.adobe.com)

2. Aufräum-Spiele
Das Aufräumen mit Kids kann man spielerisch gestalten, zum Beispiel Aufräumen auf Zeit oder "Wer als erstens die meisten Legosteine findet". Zudem könnt ihr auf Apps zugreifen.

3. An die eigene Nase fassen
Zuletzt "muss man sich als Erwachsene an die eigene Nase fassen" – sagt Sabine streng. "Man kann den Kindern nicht einfach sagen: 'So, jetzt räumt alles auf' wenn wir es selbst nicht vormachen", erklärt die Ordnungsexpertin. Denn die Kinder lernen von den Erwachsenen. Entweder sehen eure Kids sowieso, dass ihr regelmäßig aufräumt oder ihr räumt mit ihnen zusammen auf.