9. September 2017 STARS for FREE 2017
9. September 2017
Kommunikator bis Traditionalist

Welcher dieser 11 Smartphone-Typen bist du?

Rund 80% der Deutschen haben inzwischen ein Smartphone. Aber wozu nutzt man es? Telefonieren, WhatsApp, Facebook - klar. Aber die Art, das Handy zu nutzen, unterscheidet sich stark. Wir haben für euch mal 11 Typen ausgemacht, die ihr garantiert kennt. Und welcher Handy-Typ seid ihr eigentlich?


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(Foto: LolaStock - Adobe Stock)

Der Kommunikator

Sobald der Kommunikator am Morgen das erste Auge geöffnet hat, hat er auch schon das Handy in der Hand, liest schnell über die 127 neuen WhatsApp-Nachrichten rüber, schaut, ob er neue Mails hast, checkst Facebook, verteilt ein paar Herzchen bei Instagram und schreibt eine kurze Nachricht in seine Familiengruppe, dass er jetzt aufsteht und eigentlich gern noch liegen bleiben würde. Dabei liegt er schon seit 20 Minuten wach im Bett, weil er ja erst mal alle Nachrichten checken und schreiben musste. Aber das Gute an seiner Kommunikationsfreudigkeit: in der Kneipe kommt er immer günstig weg, da er eher zum Handy als zu seinem Getränk greift.

Der Knipser

Nein, mit Fußball hat das hier nichts zu tun. Denn der Knipser tritt nicht, sondern KNIPST alles, was ihm vor die Linse kommt. Sonnenstrahlen, hübsche Bänke, bunte Wände und nicht zuletzt – sich selbst. Beim Spazierengehen müsst ihr mit ihm öfter anhalten als mit einem blasenschwachen Hund beim Gassigehen. Wahrscheinlich ist der Knipser sogar noch mit einer Extra-Linse für besonders gute Aufnahmen oder einem Ringlicht fürs Smartphone bewaffnet und schlägt mit seinem Selfie-Stick alle Nicht-Fotowilligen in die Flucht.

Der Liebhaber

Keine Sorge, über Tinder & Co müssen wir jetzt nicht sprechen. Auch, wenn nicht ausgeschlossen ist, dass sich solche Apps auf dem Handy des Liebhabers finden. Aber was er liebt, ist sein Smartphone. Davon abgesehen, dass er es hegt, pflegt und in hübsche Schalen verpackt, nutzt er sein Smartphone in jeder nur denkbaren Situation. Wann fährt der nächste Bus? Wie hieß nochmal der Autor von „Herr der Ringe“? Warum bildet sich ein Regenbogen? Wo finde ich die nächste Eisdiele? Auf all diese Fragen und tausende mehr findet sein treuer Begleiter immer eine Antwort. Der Lieblings-Satz des Liebhabers: „Es gibt für alles eine App“. Daher versteht er sich auch bestens mit dem App-Ausprobierer.

Der Effiziente

Bei ihm hat alles seine Ordnung. Und eine Bestimmung. Eines hat er mit dem Traditionalisten gemeinsam: Das Handy ist zum Telefonieren da. Und zwar nicht, um sich über das Wetter zu beschweren oder um „einfach mal hören zu wollen, wie es dir so geht“. Seine Einzelverbindungsnachweise sind eine Genugtuung, denn seine Telefonate dauern nie länger als 19 Sekunden. Und bei dem Gespräch hing er schon in der Warteschleife. Spiele oder Spaß-Apps sucht man ihm vergeblich. Könnte er sich auch nicht mehr runterladen, weil er inzwischen sein Passwort für den Appstore vergessen hat.

Der Ordnungs-Fanatiker

Wahllos verstreute Apps wird man bei ihm sicher nicht finden. Sein oberstes Ziel, sein gesamtes Smartphone-Leben nur auf einer Seite zu organisieren. Ordner sind also seine (nicht ganz so) geheime Passion. Ein anderer Typus sortiert seine Apps nach Farben – Hauptsache, ordentlich. Immer in Daumenreichweite hat er seine Notizen, Sprachmemos und Kalender-Funktion. Einkaufszettel, Passwörter und Urlaubsplanung – alles wird bei ihm vom Handy aus gesteuert. Aber Vorsicht: dieser Typ sollte regelmäßig Backups durchführen. Denn verliert er sein Smartphone mal oder wird es geklaut – neigt er dazu, sich auf dem Boden zusammenzurollen und leise zu weinen.

Der Gamer

Dass das Smartphone eigentlich mal ein Handy war, hat er inzwischen vergessen. Denn er jagt einen Highscore nach dem nächsten, übertrifft seine Bestzeiten, zerstört Süßigkeiten im Akkord und versorgt seine Alliierten jeder Zeit mit Wolle und Holz. Dieser Typ ist leicht zu erkennen, da er euch in schöner Regelmäßigkeit Anfragen zu Candy Crush schickt. Allerdings ist der Gamer harmlos – er will schließlich nur spielen. Höchstens sich selbst könnte er schaden. Mit der vierten Sehnenscheidenentzündung seiner Daumen in nur acht Wochen.

Der Neuigkeiten-Nerd

Er muss immer der erste sein, der etwas weiß. Sein Handy ist mit einer Armada an Nachrichten-Apps gespickt, so dass er bloß keine Eilmeldung verpasst. Twitter, Facebook & Co gehören auch in sein Repertoire. Denn schließlich will er nicht verpassen, wenn Tante Moni in den Urlaub fährt, die Janssens Nachwuchs bekommen haben oder Kumpel Klaus sich neu verliebt hat. In sein rotes Cabrio.

Der App-Ausprobierer

Er ist eigentlich der junge Welpe unter den Handy-Typen. Denn die ganze Welt des App-Stores ist für ihn eine riesige Spielwiese. Täglich entdeckt er Neues in der schillernden, blinkenden Welt des Smartphones und lädt sich dutzende neue Apps runter. Ob die Sinn machen? Sowas von egal! Mehr ist schließlich mehr. Nutzen wird er sie in den meisten Fällen jedoch eher spärlich bis sie dann eines Tages runterfliegen, weil Platz für neue Apps geschaffen werden muss und außerdem weiß der App-Ausprobierer eh nicht mehr, warum er sich diese merkwürdige App runtergeladen hat. War bestimmt sein Sohn…

Der Vorsichtige

Okay, keine Panik. Es ist nur ein Haar, kein Kratzer. Mit Schreckmomenten dieses Kalibers muss sich der Vorsichtige fast täglich rumplagen. Und das, obwohl er schon eine Display-Schutzfolie über seinem Panzerglas angebracht hat. Damit das Display immer schön glänzt, hat er auch immer ein Brillenputztuch zur Hand. Am liebsten benutzt er sein Handy nur, wenn er bei 20 Grad auf dem Sofa sitzt - mit niedriger Fallhöhe, ihr versteht. Regen, Wind oder Betonbelag? Da bleibt das Smartphone lieber in der Tasche. … Oh nein! Das war die Tasche in der auch der Schlüssel ist! Aaaaahhhhh!!

Der Multimedia-Guru

Dass ein Smartphone auch telefonieren kann, ist klar. Aber stellt euch vor, was es noch alles kann! Der Multimedia-Guru hat aus seinem Handy einen Technik-Tempel gemacht. Nicht nur, dass er sich bei Spotify und Amazon Music zahlreiche Playlisten zusammengestellt hat. Netflix und Maxdome sind treue Begleiter, außerdem schneidet er seine Zeitraffer-Videos gleich mit der App, um sie auf seinem Blog oder bei Youtube hochzuladen. Unterwegs programmiert er noch schnell die Aufnahme des 20.15 Uhr-Films und stellt schon mal die Kaffeemaschine an. Womit man ihn wirklich glücklich macht? Mit dem einfachen Satz „Das hast du nur mit deinem Handy gemacht?“.

Der Traditionalist

Eine extrem seltene Spezies. Denn der Traditionalist telefoniert tatsächlich noch mit seinem Handy. Ehrlich: er te-le-fo-niert! Die vorinstallierten Apps hat er zwar auf dem Handy, weiß aber nur bei 20% wofür sie sind. Der Wecker zum Beispiel. Oder der Taschenrechner. Wenn der Traditionalist etwas bei Wikipedia nachschaut oder mit Hilfe seiner Kinder eine Pizza online ordert, kommt er sich schon vor wie ein Raketenwissenschaftler. Aber etwas macht diesen Typ ganz besonders: sein Akku hält vier Tage!