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Teekochen deluxe

Vorwerk erntet Spott für neuen Tee-Wunderautomat

Der Haushaltsgeräte-Hersteller Vorwerk hat ein neues Produkt vorgestellt: eine Teemaschine. Die zelebriert nicht nur das Teekochen, sondern vereint auch allerhand Schnickschnack. Aber braucht man sowas überhaupt?


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Foto: temial.vorwerk.de

Mit dem "Thermomix" hat der Hersteller Vorwerk jahrelang Erfolge gefeiert und die Verkaufszahlen gesteigert. Mittlerweile sind die jedoch leicht rückläufig. Zeit für ein neues Produkt: bei einer Pressekonferenz hat der Hersteller von Haushaltsgeräten nun ein Gerät vorgestellt, das dem Thermomix ebenbürtig sein soll: "Temial" heißt es, eine Teemaschine. Zehn verschiedene Teesorten können von dem Wunder-Automaten zu Tee verarbeitet werden, darunter Schwarzer Tee, Weißer Tee, Früchte- und Rooibostee. Um den perfekten Tee für jeden Trinker zu produzieren, lässt sich das Gerät individuell einstellen: Temperatur, Ziehzeit und Wassermenge können je nach Geschmack reguliert werden. Wem das noch nicht genug High-Tech ist, der kann auch die App-Funktion des Gerätes nutzen. Denn neben dem Touch-Display lässt sich der "Temial" auch mit dem Handy steuern.

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Foto: temial.vorwerk.de

Klingt an sich alles nicht verkehrt, der große Kritikpunkt dieser Maschine ist allerdings ihr Preis: der ist mit 599 Euro ziemlich happig! Zwar beinhaltet das Komplettpaket neben dem Tee-Automaten auch einen Wasserfilter, zwei Entkalker, eine Servierkanne, zwei Teeschalen, einen To-Go-Becher­ und eine 10er-Teesorten-Starterbox, in den sozialen Medien wird das Gerät dennoch zerrissen. Viele User fragen sich, ob man tatsächlich so ein teures Produkt braucht, um sich einen Tee zu kochen: