La Dolce Vita

La Dolce Vita: Warum italienisches Eis so verführerisch gut schmeckt

Wer einmal italienisches Eis geschleckt hat, kommt so schnell nicht mehr davon los. Doch warum schmecken uns die Eiskreationen so besonders gut? Wir lüften das Geheimnis von original italienischem Gelato!


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Gelatieri: In Italien ein Handwerk

In Italien ist die Herstellung von Speiseeis echtes Handwerk. Rund 9.000 Studenten absolvieren jedes Jahr in Bologna die Ausbildung zum traditionellen Eismacher, zum Gelatieri. Auch in Deutschland gibt es bestes italienisches Eis. Wer dafür nicht in die Eisdiele gehen möchte, kann die kühle Köstlichkeit online oder in gut sortierten italienischen Supermärkten kaufen. Italien-Fans aus Hannover und Umgebung kommen ab Herbst in einer neuen Andronaco-Filiale auf ihre Kosten: Auf beeindruckenden 3.000 Quadratmetern erwartet Liebhaber der italienischen Küche dann am Hannoveraner Hauptgüterbahnhof ein italienischer Supermarkt der Extraklasse mit großem Bistro und XXL-Pizzaofen – italienisches Eis gibt’s natürlich auch.

So lässt sich hochwertiges Speiseeis erkennen

Für die Herstellung von erstklassigem italienischen Speiseeis ist eines ganz besonders wichtig: Zusatzstoffe kommen nicht in die (Eis-)Tüte! Verwendung finden ausschließlich natürliche Zutaten wie frische Vollmilch oder Sahne, Zucker und Ei. Die richtige Dosierung ist ausschlaggebend. Wird von einer Zutat zu viel oder zu wenig verwendet, wirkt sich das sofort geschmacklich aus – das erleben selbst erfahrene Gelatieri, wenn sie neue Rezepte ausprobieren. Ist die richtige Dosierung gefunden, verleihen Früchte oder Fruchtmark, Zitronensaft, Vanille oder Schokolade der cremigen Masse das gewünschte Aroma.

Darüber hinaus ist die richtige Temperatur bei Eis entscheidend. Macht sich auf den Eiswannen in der Theke eine dünne Schicht Wasser oder der Glanz von schmelzendem Eis bemerkbar, ist dies ein Zeichen dafür, dass das Eis zu warm gelagert wurde. Das lässt sich an sehr warmen Tagen manchmal nicht vermeiden, ist ansonsten ein Zeichen für mangelnde Frische. Wirklich gutes italienisches Eis hat eine feste Konsistenz und schmilzt, sobald es mit der Zunge in Berührung kommt. Am Gaumen sollte es nicht brennen. Ist das der Fall, ist es meist zu stark gekühlt.

Es muss nicht immer Vanille oder Schoko sein

Zu den beliebtesten Eissorten in Deutschland zählen die Klassiker Schokolade, Vanille, Haselnuss und Stracciatella. Wem das zu langweilig ist, der sollte eine in Deutschland weniger bekannte Sorte wie Tartufo kosten. Für die traditionelle italienische Spezialität Tartufo füllt der Gelatieri Nuss- und Schokoeis mit Schokoladensoße und wälzt es anschließend in Kakaopulver – einfach köstlich!