Trend-Elixier

Geheimtipp Manuka-Honig?

Ein Löffel Honig bei Halsschmerzen - okay, kennen wir. Doch der altbekannte Honig wird jetzt von einem trendigen Nachfolger abgelöst: Der Manuka-Honig gilt als Super-Tipp bei Gesundheitsproblemen verschiedenster Art. Doch woher kommt der aktuell so angesagte Honig eigentlich und was bewirkt er?


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 (Foto: srekap - stock.adobe.com)

Woher kommt Manuka-Honig?

Manuka-Honig stammt aus Neuseeland, genauer gesagt aus dem Blütennektar des Manuka-Strauches. Dieser ist mit dem australischen Teebaum verwandt. Auch bei den Maori, den Ureinwohnern Neuseelands, ist er schon seit Jahrhunderten für seine außergewöhnliche heilende Wirkung bekannt.


Bei welchen Beschwerden kann man Manuka-Honig einsetzen?

Aufgrund seiner Wirkung gegen Bakterien, Viren und Pilze kann Manuka-Honig bei verschiedensten gesundheitlichen Problemen zur unterstützenden (!) Behandlung verwendet werden. Dazu zählen:

  • Entzündungen der Atemwege
  • Magen- und Darmbeschwerden
  • Erkältungen
  • Pilzerkrankungen
  • ... und - trotz des Zuckers - auch für den Zahnschutz

Wie verwendet man Manuka-Honig?

Der Manuka-Honig eignet sich sowohl zur inneren als auch zur äußeren Anwendung. So könnt ihr ihn zum Beispiel - wie den "klassischen" Honig auch - im Tee auflösen oder mehrmals täglich einen Teelöffel im Mund zergehen lassen. Weiterer Vorteil: Die Behandlung mit Manuka-Honig hat deutlich weniger Nebenwirkungen als eine herkömmliche Therapie. Dazu kommt, dass Manuka-Honig - anders die übermäßige Verwendung von Antibiotika - nicht die Entstehung von antibiotika-resistenten Erregern fördert.


Wie unterscheidet sich die Qualität von Manuka-Honig?

Die Qualität und damit die Wirkungsstärke von Manuka-Honig könnt ihr vor allem am Methylglyoxal-Gehalt (MGO) feststellen. Methylglyoxal ist der Hauptwirkstoff des Manuka-Honigs. Sein Gehalt ist ein Maß für die antibakterielle Aktivität des Honigs und sollte von einem unabhängigen Honiglabor festgestellt worden sein. Ein MGO von über 400 signalisiert einen qualitativ hochwertigen MAnuka-Honig. Bei in Neuseeland abgefülltem Honig ist teils vom UMF-Gehalt die Rede. Umrechnen könnt ihr die beiden Werte mit Hilfe verschiedener Rechner im Internet.


Ein Haken bleibt jedoch bei all der positiven Wirkung: Der Kauf von Manuka-Honig kann ganz schön ins Geld gehen - für 100 Gramm bezahlt man etwa bei amazon je nach Methylglyoxal-Gehalt meist zwischen zehn und dreißig Euro.

Und im Zweifel oder bei stärkeren Beschwerden gilt wie immer: Fragt euren Arzt oder Apotheker ;)!

Mehr Infos zu Manuka-Honig findet ihr unter www.zentrum-der-gesundheit.de.