Serie

"House of Cards" wird ohne Spacey fortgesetzt

Nach den Vorwürfen sexueller Übergriffe gegen Hauptdarsteller Kevin Spacey stand die Zukunft der Polit-Serie lange in den Sternen. Jetzt wurde eine Entscheidung gefällt.


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Kevin Spacey wurde rausgeworfen, aber »House of Cards» bekommt doch noch eine sechste Staffel. Foto: Matthias Balk (Foto: Matthias Balk/dpa)

Die Polit-Serie "House of Cards" bekommt eine finale sechste Staffel - allerdings ohne Hauptdarsteller Kevin Spacey (58).

Die Produktion von acht neuen Folgen werde Anfang 2018 beginnen, sagte Ted Sarandos vom Streamingdienst Netflix am Montag auf einer Branchenkonferenz in New York, wie US-Medien berichteten. "Wir freuen uns sehr, dass wir eine Übereinkunft zum Ende der Show erreichen konnten." Die Produktion der Serie war auf Eis gelegt worden, nachdem Vorwürfe sexueller Übergriffe gegen Spacey ans Licht gekommen waren.

Der 58-Jährige spielte in "House of Cards" den rücksichtslosen US-Präsidenten Frank Underwood. Netflix hatte im Zuge der Vorwürfe die Zusammenarbeit mit Spacey aufgekündigt. In London laufen polizeiliche Ermittlungen gegen Spacey, der sich einer Sprecherin zufolge in therapeutische Behandlung begeben hat.