Alle Jahre wieder

11 Sätze, die ihr auf jedem Osterfeuer hört

Manche Dinge ändern sich nie. Und dazu gehören definitiv diese Sätze, die ihr zu Ostern beim Feuer hören werdet. Egal ob besorgt, ausgelassen, frierend oder schon ein wenig betrunken, manches wird einfach auf jedem Osterfeuer gesagt - auch in eurer Heimat?


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 (Foto: picture alliance / dpa)
  1. "Wenn man nicht direkt am Feuer steht, ist es aber ganz schön frisch!"
    Das ewige Problem: steht man zu weit entfernt, sieht man nicht nur wenig, man friert auch. Geht man allerdings zu nah ran, fängt man auf Dauer an zu schwitzen.
  2. "Jonaaaas! Nicht so nah ans Feuer ran!"
    Manche Kinder sind einfach etwas zu übermütig - zumindest in den Augen ihrer besorgten Mütter. Denn sobald die Kleinen sich auch nur in die Nähe des Feuers wagen, schlagen bei Eltern häufig die Alarmglocken.
  3. "Mensch Jens, das ist ja ewig her, weißte noch damals!?"
    Alte Schulfreunde zu treffen, die man bestimmt seit dem letzten Osterfeuer nicht mehr gesehen hat, wenn nicht sogar noch länger. Das gehört doch eigentlich schon fast mit dazu.
  4. "Ich hätte doch die Gummistiefel anziehen sollen!"
    Vor Ostern hat es vielleicht tagelang geregnet und der Acker, auf dem das Feuer angezündet wird, ist total aufgeweicht. Wenn das Feuer dann am späten Abend von der Feuerwehr gelöscht wird, steht man endgültig knietief im Matsch. Spätestens dann ist der Zeitpunkt gekommen, nachhause zu gehen.
  5. "Komm lass nochmal Brennmaterial holen, wir schmeißen da noch was drauf!"
    Während sich die Einen ins Bierzelt zurückziehen, werden die Anderen übermütig. Man erinnert sich daran, dass man ja auf dem Kompost zuhause noch die Äste hat, die man neulich von der Tanne abgeschnitten hat. Die würden sich doch eigentlich ziemlich gut auf dem brennenden Haufen machen.

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     (Foto: picture alliance / Lino Mirgeler)
  6. "Kannst du mir noch ein Bier mitbringen?"
    "Ach, und wo du schon dabei bist, bring doch gleich eine Runde Schnaps für alle mit. Die nächste Runde geht dann auf mich"
  7. "Morgen stinkt meine ganze Kleidung wieder nach Rauch."
    Am Tag danach kann man seine Jacke dann erstmal tagelang nach draußen hängen, damit sie auslüftet. Mit etwas Glück ist der Gestank nach den Feiertagen wieder weg.
  8. "Lass mal weiter rübergehen, da kriegen wir den Rauch nicht so ins Gesicht."
    Egal wo man steht, man steht immer falsch. Gefühlt dreht der Wind immer in die Richtung, in die man sich grade gestellt hat, um dem Qualm zu entgehen.

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     (Foto: picture alliance / Lino Mirgeler)
  9. "Schatz, hast du unsere Kinder gesehen?"
    Die sind nämlich meistens ganz schnell in der Dunkelheit verschwunden, Fußball spielen auf dem angrenzenden Sportplatz.
  10. "Pass auf, dass du keine Funken auf die Jacke kriegst."
    Denn diese Brandflecken auf dem neuen Mantel wären wirklich nicht schön.
  11. "Okay, nur noch ein Bier…"
    "Ich will eigentlich gleich nachhause....ja, okay, ein Bier geht noch. Okay, noch ein Schnaps, dann gehe ich aber wirklich"