Krautwurm, Wabbel, Zickendraht

100 verrückte Nachnamen, die es wirklich gibt

Seinen Nachnamen kann man sich in den meisten Fällen nicht aussuchen. Einige laufen ihr Leben lang mit einen Völlig schrägen Familiennamen herum.


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(Foto: Fotolia)

Nicht immer einfach. Denn man braucht schon ein dickes Fell. Seit der Kindheit muss man dumme Wortspiele und Hänseleien über sich ergehen lassen. Aber viele Menschen mit merkwürdigen Nachnamen tragen das mit Fassung, sind vielleicht sogar ein bisschen stolz auf ihren "besonderen" Familiennamen. Fragt euch beim Durchklicken der Namen mal, ob ihr tatsächlich so heißen möchtet...

Schräge Nachnamen, die es wirklich gibt

Schuldenzucker Achtzehnter Durchdenwald Blöd Bratfisch Krautwurm Pflegpeter Schluckebier
Aufschneider Bärenfänger Trinkaus Gurke Hühnerbein Lochstampfer Regenbogen Linkerhand
Schneemann Engländer Feldweg Handloser Kaltofen Oberbillig Pickel Pfannkuchen
Barfuß Einhorn Fleischfresser Fuß-Schwarz Katzenwadel Mückenhaupt Nimmerfroh Rudel-Katz
Avemaria Bräunlich Glaswand Gratis Kiffer Kußmaul Muschelknautz Pfützenreiter
Bazille Unterbusch Frischbier Hasenfratz-Schreier Kotzer Ledderhose Naßwetter Mäusezahl

Ganz schön schräge Namen dabei, oder? Aber vielleicht auch manchmal besser als Meier, Müller, Lehmann, Schulz...

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Nachnamen ändern: Ihr braucht gute Gründe und ordentlich Kohle

Nicht jeder ist glücklich mit seinem Nachnamen. Aber kann man ihn einfach ändern lassen? Nein. So einfach nicht. Laut Namensänderungsgesetz kann man den Familiennamen nur dann ändern lassen, wenn man einen wichtigen Grund dafür vorweisen kann. Welche Gründe das sind, steht nicht direkt im Gesetz - dafür in Verwaltungsvorschriften. Rechtfertigung für eine Namensänderungen sind demnach:

  • ein Name, den die meisten als anstößig empfinden
  • ein Name, der lächerlich klingt und andere zu Hänseleien verleitet
  • ein Name, der nur sehr schwer zu schreiben oder auszusprechen ist
  • der Wunsch, nach einer Scheidung oder dem Tod des Ehepartner zu seinem alten Familiennamen zurück zu wechseln

Ein einfaches "Mein Nachname gefällt mir nicht" fällt bei den Behörden durch. Fast ausgeschlossen ist eine Namensänderung für Schuldner oder Vorbestrafte, weil die Namenänderung für eine Verschleierung missbraucht werden könnte.

Außerdem wird's teuer. Wenn man eine Namensänderung beim Einwohnermeldeamt bzw. Standesamt beantragt, können bis zu 1.000 Euro fällig werden. Dazu kommen die Kosten, um sämtliche Papiere und Karten ändern zu lassen. Das kann ganz schön happig sein.

Auch Vornamen sind nicht gleich Vornamen

Unsere Deutschen Beamten nehmen es mit Namen immer ganz genau. Auch mit Vornamen. Nicht jeder ist erlaubt. Aber dann doch schon ein paar Überraschende...

Vornamen: Erlaubt oder nicht?

Birkenfeld Erstaunlich, aber wahr: Als männlicher
Vorname erlaubt (2000 entschieden)
Moewe Selbst direkt an der Küste: Als alleiniger Vorname nicht zugelassen (1986 entschieden)
Pfefferminze Schlecht für alle Pippi Langstrumpf-Fans: Als Vorname nicht erlaubt (1997 entschieden) Windsbraut Was bei der Moewe nicht geht, das geht hier: Als weiblicher Vorname zugelassen (1985 entschieden)
Galaxina Jawohl, auch dieser Vorname ist erlaubt (1994 entschieden) Schröder Richtig, das geht nicht. Nachnamen sind nicht automatisch auch Vornamen (1985 entschieden)
Max Amos Soma Xam Den Namen spiegeln darf man in diesem Fall, also erlaubt (1984 entschieden) Für alle Auto-Fans: Mercedes Für die Modebewussten unter uns; auch "Dior" ist als Name erlaubt