Das ändert sich ab Oktober

Änderungen im Oktober 2019

Keine Wartezeit mehr auf der Kfz-Zulassungsstelle und strengere Regeln bei Kinderspielzeug: Diese Änderungen kommen im Oktober auf euch zu.


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(Fotos: Masson, kintarapong, StockRocket, metamorworks - stock.adobe.com)

Streaming: Diese Serien werden fortgesetzt

Netflix-Fans dürfen sich freuen, denn im Oktober kommt die neue "Breaking Bad"-Staffel raus. Gleiches gilt für "Peaky Blinders", "Riverdale" und "Walking Dead". Außerdem nimmt die Streamingplattform zum 1. Oktober die Filme "Wild Card", "Heiratswillig" und "I Robot" sowie im Verlauf des Monats "The Revenant" und "John Wick: Kapitel 2" auf.

Auch bei Amazon Prime erweitert sein Sortiment: Die Serie "Goliath" geht nämlich in die dritte Staffel und "Doom Patrol" kommt neu dazu.

Änderungen im Alltag

Zeitumstellung

In der Nacht zum Sonntag, dem 27. Oktober, werden die Uhren um drei Uhr eine Stunde zurückgestellt. Damit beginnt wieder die Winterzeit. Für uns bedeutet das, wir können am Sonntag gemütlich eine Stunde länger im Bett bleiben, allerdings wird es dann auch wieder eine Stunde früher dunkel. Zwar sollte die Zeitumstellung eigentlich schon dieses Jahr abgeschafft werden, tatsächlich soll es dann aber wohl doch erst 2021 soweit sein. Die EU-Staaten sollen dann selbst entscheiden können, ob sie dauerhaft die Sommer- oder Winterzeit haben wollen.

Hobby-Gärtner: Heckenschnitt

Ab dem 1. Oktober könnt ihr eure Hecken wieder in Form bringen. Das ist zwischen dem 1. März und dem 30. September nämlich verboten, um Nistplätze für Tiere zu erhalten.

Kinderspielzeug: Strengere Bleiwert-Kontrollen

Die Kleinen nehmen ihr Spielzeug gerne mal in den Mund. Natürlich macht man sich da als Eltern Sorgen, ob es vielleicht giftig sein könnte. Ab dem 1. Oktober wird der Grenzwert des Bleianteils in lackiertem Plastikspielzeug auf 23 Milligramm pro Kilo gesenkt.

Neue Qualitätsprüfung von Pflegeheimen

Ab Oktober wird die Qualität von Pflegeheimen nicht mehr mit Noten, sondern mit einem neuen Pflege-TÜV bewertet. Das soll die Auswahl eines geeigneten Pflegeheims erleichtern, da man sich zukünftig vorab über die Qualität der Heime im Internet informieren und diese miteinander vergleichen kann. Bis Ende 2020 sollen alle Pflegeheime auf diese Art geprüft worden sein.

Änderungen rund ums Auto

Führerschein-Prüfungsfragen werden überarbeitet

Wer ab Oktober 2019 seine theoretische Führerscheinprüfung macht, sollte darauf achten, dass seine Lernsoftware auf dem aktuellen Stand ist. Denn zum 1. Oktober wird der amtliche Fragenkatalog für die Theorieprüfung überarbeitet - und zwar sowohl für Autos als auch für Motorräder. Es kommen 34 neue Fragen hinzu, alte Fragen werden verändert. Wenn ihr euch unsicher seid, fragt lieber bei eurer Fahrschule nach.

Kfz-Versicherung: ADAC bietet zum 1. Oktober neue Versicherung an

Im Herbst wechseln viele Autofahrer ihr Kfz-Versicherung und suchen nach günstigeren Tarifen. Genau die will der ADAC abfangen und bietet ab dem 1. Oktober eine neue Autoversicherung an. Wenn ihr bereits Mitglied beim Autoclub seid, erhaltet ihr bei der ADAC Autoversicherung bis zu 10 Prozent Rabatt, denn viele Autobesitzer sind zwar Mitglied, aber nicht beim ADAC versichert. Verkauft werden die ADAC-Policen, die in Kooperation mit der Allianz entstanden sind, aber auch an Nicht-Mitglieder.

Zeit gespart: Autofahrer können ihr Fahrzeug online anmelden

Ab Herbst beginnt die dritte Phase des Projekts i-Kfz. i-Kfz steht für "internetbasierte Fahrzeugzulassung". Ein neues Auto soll man also in Zukunft online anmelden, umschreiben oder wieder zulassen können – ohne die lästige Wartezeit in einer Kfz-Zulassungsstelle. Um i-Kfz nutzen zu können, braucht ihr einen Personalausweis mit Onlinefunktion sowie ein Lesegerät oder ein Smartphone mit NFC-Chip zur Übertragung der Daten.

Weitere Informationen zum Thema findet ihr hier www.bmvi.de.

Showdown in Großbritannien

Ende Oktober wird es ernst für Großbritannien, denn der 31. Oktober ist die letzte Gelegenheit für das Vereinigte Königreich, die EU zu verlassen. Sollte es vorher keine Einigung zwischen EU und Großbritannien geben, wäre es ein ungeordneter Brexit.