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Charity

Bitte helft uns zu helfen - Unterstützt mit uns "Trauerland e.V."

Antenne Niedersachsen hilft auch 2018. Dieses Jahr sammeln wir gemeinsam mit euch Spenden für den Verein "Trauerland e.V.". Der Verein unterstützt in ganz Niedersachsen trauernde Kinder, Jugendliche und deren Familien, die eine nahestehende Person verloren haben.


So einfach könnt ihr spenden

Oder ihr sendet uns eine Überweisung direkt auf das Spendenkonto

Antenne Niedersachsen hilft e.V.
DZ Bank Hannover
IBAN: DE04 2506 0000 0000 2020 20
BIC: GENODEFF250

Der Antenne Niedersachsen Spendenverein "Antenne Niedersachsen hilft e.V." unterstützt im ganzen Land förderungswürdige Projekte und Einrichtungen, die sich der direkten Hilfe von Kindern in Not verschrieben haben.

Jede Spende kommt zu 100% - ohne Abzüge - dort an, wo sie gebraucht wird: bei Niedersachsens Kindern in Not!

Bei Spenden bis 200,00 Euro nutzt bitte den vereinfachten Spendennachweis. Dieser dient bei Spenden bis 200,00 Euro als Bestätigung zur Vorlage beim Finanzamt.

So hilft Trauerland e.V.

Wenn ein Familienmitglied oder eine nahestehende Person stirbt, reißt es uns oftmals den Boden unter den Füßen weg. Mit der daraus entstehenden Trauer geht jeder von uns anders um und jeder von uns trauert unterschiedlich. Gerade Kinder und Jugendliche trauern oftmals anders als Erwachsene. Das kann die Familien vor große Herausforderungen stellen, denn nicht immer ist ein gemeinsamer Trauerprozess möglich.

www.trauerland.org

Hier setzt Trauerland, das Zentrum für trauernde Kinder und Jugendliche an. Trauerland hat sich auf das Trauerverhalten von jungen Menschen spezialisiert und bietet seit 19 Jahren Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche an. Insgesamt zwölf Kindertrauergruppen in Bremen, Oldenburg und Verden bieten für Kinder von 2 bis 14 Jahren einen geschützten Raum zum Verarbeiten der eigenen Trauer. Für Jugendliche bis zu 19 Jahren bietet Trauerland zwei Trauergruppen an. Die Gruppen werden von einer pädagogischen oder psychologischen Fachkraft geleitet, der jeweils sechs bis acht ehrenamtliche, geschulte Trauerbegleiter zur Seite stehen. Und auch für die Angehörigen der Kinder und Jugendlichen hat Trauerland ein Angebot: Parallel zu den Kindertrauergruppen werden in einem separaten Raum Gesprächsrunden für die Angehörigen angeboten.

Trost und Spaß im Trauerland

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"Kinder trauern anders als Erwachsene. Sie springen in ihren Emotionen ganz oft hin und her. Sie können in einem Moment noch traurig sein, und nur ein paar Sekunden später sind sie schon wieder am Lachen und haben Spaß", erzählt Beate Alefeld-Gerges, die Leiterin von Trauerland. In der Schwachhauser Heerstraße 63a in Bremen finden Kinder und Jugendliche einen geschützten Raum, um über den Tod und den Verlust von geliebten Menschen zu sprechen und ihre Trauer zu verarbeiten.

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So wie die 10-jährige Mia. Ihre Großmutter und Tante sind beide an Krebs gestorben. Für Mia war das ein schwerer Schicksalsschlag, denn sie stand den beiden sehr nahe. "Manchmal, wenn ich zu traurig zum Reden bin, male ich einfach. Das erinnert mich auch immer wieder an meine Oma, denn sie hat auch immer sehr viel gemalt. Das Malen hilft mir, denn manchmal kann ich es einfach nicht verkraften, dass meine Tante und meine Oma an Krebs gestorben sind. Dann komme ich hierher", erzählt Mia, während sie mit ihren Fingern die grüne Wachsmalkreide auf ihrem Bild verwischt. Mia sitzt im Malraum, einem der Rückzugsorte, die das Trauerland den Kindern und Jugendlichen bietet. Hier hat Mia eine ganze Wand in pink, blau und grün gestaltet. Alle zwei Wochen kommt sie zu Trauerland, um zu malen und zu reden. "Hier kann man reden, ohne dass man Angst haben muss, irgendetwas Falsches zu sagen. Und wenn ich einfach anfange zu weinen, trösten mich die Kinder und die Erwachsenen hier auch", sagt Mia leise.

Ein Baum, der Trost schenkt

Während sich Mia sehr gerne im Malraum oder auch im Ruheraum von Trauerland aufhält, lassen Malte und Theo ihre Trauer häufig im Toberaum aus. Vor allem der Boxsack, der dort hängt, wird viel genutzt. "Hier können wir einfach unsere Trauer rauslassen, egal wie", erklärt Malte. Der 13-Jährige hat seinen Vater vor fünf Jahren verloren. "Mein größter Wunsch ist es, dass ich Papa zurück nach Hause holen könnte und dass wir dann zusammen mit ihm ein besseres Leben führen", erzählt Malte.

In dem großen und bunt gestalteten Aufenthaltsraum von Trauerland steht ein Kicker. Direkt daneben befindet sich der Trauerbaum. Dort können die Kinder und Jugendlichen ihre Grüße und Wünsche an die Verstorbenen anbringen. Hier hängen liebevoll selbstgebastelte Briefe, verziert mit Federn, Herzen oder Sternen und mit Worten wie "Ich vermisse dich" und "Papa, ich hab dich lieb".

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Neben dem Trauerbaum ist ein großes Bällebad aufgebaut, in dem die 7-jährige Sophie sehr gerne spielt. Sie hat ihre Schwester verloren, die mit drei Monaten an Misshandlungen gestorben ist. "Ich weiß noch, dass wir früher oft zusammen gekrabbelt haben. Und dann haben wir irgendwann nicht mehr miteinander gespielt, weil meine Schwester weg war", erzählt Sophie und wird kurz still. Dann springt sie wieder voller Freude auf und spielt mit den bunten Bällen im Bällebad.

Sophie lebt seit viereinhalb Jahren bei ihrer Großmutter. "Das Trauerland hilft Sophie sehr, den Tod von ihrer kleinen Schwester zu verarbeiten", sagt Sophies Großmutter. "Trauerland bietet einen geschützten Raum für die Kinder. Selbst ich weiß nicht, worüber Sophie hier spricht und was sie erzählt. Aber ich spüre, es tut ihr gut. Und das ist das Wichtigste." Und dann springt Sophie aus dem Bällebad und umarmt ihre Großmutter.

Trauerland begleitet Kinder, Jugendliche und deren Familien in der Zeit nach dem Tod einer nahestehenden Person. Im Durchschnitt nehmen Kinder und Jugendliche das kostenlose Hilfsangebot von Trauerland zwei Jahre lang in Anspruch. Durch eure Spende schafft ihr die Möglichkeit, dass Trauerland weiter bestehen kann. Denn als unabhängiger Verein finanziert sich Trauerland fast ausschließlich von Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Vielen Dank.

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So unterstützt ihr Trauerland mit eurer Spende

  • Kindertrauergruppen
    Trauerland bietet insgesamt zwölf Kindertrauergruppen in Bremen, Oldenburg und Vechta an. Die Gruppen treffen sich alle 14 Tage. Jede Gruppe wird von einer pädagogischen oder psychologischen Fachkraft geleitet, der jeweils 6 bis 8 ehrenamtliche, von Trauerland geschulte Trauerbegleiter zur Seite stehen.
  • Jugendgruppen 12+ und 16+
    Die beiden Jugendgruppen von Trauerland bieten die Gelegenheit, andere trauernde Jugendliche kennenzulernen und sich mit ihnen auszutauschen. Neben Gesprächen setzen sich die Gruppen in Workshops und Übungen mit verschiedenen Aspekten von Trauer auseinander.
  • Trauertreff
    Zusätzlich gibt es einen Trauertreff für junge Erwachsene von 18 bis 30 Jahren. Der Trauertreff bietet die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen.
  • Telefonische Beratung
    Das Beratungsteam von Trauerland bietet zweimal in der Woche eine telefonische Sprechstunde für Kinder oder Jugendliche an, wenn diese über ihre Sorgen reden möchten oder Hilfe benötigen.
  • Einzelberatung
    In der Einzelberatung versucht Trauerland schnell und unkompliziert zu helfen. In der Beratung geht es darum, über Probleme zu sprechen und Krisen zu bewältigen.
  • Kriseninterventionen
    Trauerland unterstützt Kinder, Jugendliche und Familien in Notsituationen, die eine umgehende Beratung oder Hilfestellung erforderlich machen. Die Krisenintervention führen die von Trauerland speziell geschulten pädagogischen und psychologischen Mitarbeiter durch.
  • Moderierte Angehörigengruppen
    Parallel zu den Kindertrauergruppen bietet Trauerland, räumlich separat, moderierte Gesprächsrunden für die Angehörigen an. So sind die Bezugspersonen der Kinder und Jugendlichen immer in der Nähe. Gleichzeitig bietet die Gesprächsrunde einen geschützten Rahmen um über Gefühle, Erfahrungen und Probleme zu sprechen.