Flughafen Münster/Osnabrück

Zwei Tote bei Absturz eines Kleinflugzeugs in Münster

Ein Pilot sollte bei einer Prüfung zeigen, dass er die Maschine sicher starten und landen kann. Doch dabei kam es am Flughafen Münster/Osnabrück zum Unglück. Die beiden Menschen im Cockpit hatten keine Chance.


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 (Foto: picture alliance/dpa)

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs am Flughafen Münster/Osnabrück sind die beiden Insassen ums Leben gekommen. Die Maschine sei am Donnerstag beim Anflug auf den Regionalflughafen neben der Landebahn aufgekommen und schließlich auf dem Rücken liegen geblieben, sagte eine Sprecherin der Bezirksregierung Münster. Wegen der Rettungsmaßnahmen wurden alle Starts und Landungen an dem Regionalflughafen vorerst gestoppt. Wie genau es zu dem Unglück kam, war für die Behörden zunächst unklar.

Die im niederländischen Lelystad gestartete Maschine habe sogenannte Checkflüge absolviert, sagte die Sprecherin der Bezirksregierung. Bei solchen Flügen müssen Piloten regelmäßig bestimmte Manöver absolvieren, damit ihre Fluglizenz verlängert wird.

Die Maschine vom Typ Beech G58 habe mehrere Starts und Landungen am Flughafen Münster/Osnabrück geplant gehabt, sagte ein Flughafensprecher. Doch schon beim ersten Landeanflug sei die Maschine gegen 12.00 Uhr neben der Landebahn aufgekommen. Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung haben mit der Suche nach der Unglücksursache begonnen.

Voraussichtlich bis in den Nachmittag hinein könnten an dem kleinen Airport keine Starts und Landungen stattfinden, sagte der Flughafensprecher. Eine Lufthansa-Maschine aus München wurde zum Flughafen Paderborn/Lippstadt umgeleitet. Als nächstes standen Flüge aus Faro im Süden Portugals und aus Frankfurt auf dem Plan.

(dpa)