Emlichheim

Wirtschaftsminister Althusmann besucht Erdölfeld in Emlichheim

Bis zu 220 Millionen Liter Lagerstättenwasser sind aus dem defekten Rohr einer Bohrung in Emlichheim im Untergrund versickert. Wirtschaftsminister Bernd Althusmann will sich nun direkt vor Ort ein Bild vom Geschehen machen.


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 (Foto: picture alliance/dpa)

Um sich über den aktuellen Stand bei den Untersuchungen zu einem Leck auf dem Erdölfeld der Wintershall Dea zu informieren, besucht Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann am Freitag den Landkreis Grafschaft Bentheim. Der CDU-Minister will sich in Emlichheim die Einpressbohrung ansehen, aus der vier Jahre lang bis zu 220 Millionen gesundheitsschädliches Lagerstättenwasser unbemerkt in den Untergrund gelaufen sind. Althusmann hatte daraufhin schärfere Kontrollen der aktiven Erdöl- und Erdgasbohrungen gefordert.

Das Leck aufgrund von Rostschäden an der Verrohrung der Bohrstelle war erst in diesem Frühjahr aufgefallen. Wintershall Dea hat angekündigt, den Schaden zu sanieren.

Das Landesamt für Bergbau hatte das Unternehmen aufgefordert, bis Ende August ein Konzept für ein erweitertes Monitoring mit zusätzlichen Messstellen vorzulegen. Die Gesundheit von Menschen ist nach jetzigem Stand nicht gefährdet.

(dpa)