Weihnachtsbäckerei

Wir schmelzen dahin: Weihnachtsgebäck im Hochsommer

Beim Süßwarenhersteller Bahlsen wird bald das erste Weihnachtsgebäck ausgeliefert. Und das mitten im Sommer.


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 (Foto: picture alliance/dpa)

Erst im Freibad schwimmen gehen, Eis essen, die Sonne genießen und dann im Supermarkt Spekulatius für Weihnachten kaufen. Tatsache: Es dauert nicht mehr lange und dann werden die ersten Weihnachtsgebäckpackungen in den Regalen stehen. In wenigen Tagen beginnt das Unternehmen Bahlsen damit, sein Weihnachtsgebäck an den Handel auszuliefern.

In den Keksfabriken in Varel, Schneverdingen, Berlin und Barsinghausen werden in diesem Jahr rund 7.400 Tonnen Weihnachtsgebäck hergestellt.

"Im Werk bei Hannover rollen jeden Tag zwei Millionen Lebkuchen vom Band", berichtet Werksleiter Karl Reichstein.

In Barsinghausen arbeiten die Mitarbeiter schon seit Mai in der Fabrik am Weihnachtsgeschäft - inzwischen duftet es in der Stadt so richtig nach Weihnachten.

Die produzierten Spekulatiuspackungen könne man über 6.000 Kilometer von Hannover bis nach New York stapeln. Tatsächlich sind die USA inzwischen ein wichtiger Absatzmarkt für Niedersächsische Lebkuchen und Co. Denn gerade Familien mit deutschen Wurzeln würden die Weihnachtstradition schätzen, heißt es von Bahlsen.

Wenn 926 LKW aus Barsinghausen voll beladen mit Weihnachtsgebäck den Handel beliefern, werden es bald alle in Niedersachsen merken: Weihnachten kommt.