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Urteil

Vier Jahre Haft für Autofahrt in Menschengruppe vor Diskothek

Er soll mit einem Auto in Cuxhaven in eine Gruppe wartender Diskobesucher gefahren sein. Der 29-Jährige sagt, er könne sich nicht an die Tat erinnern. Nun ist er zu vier Jahren Haft verurteilt worden.


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 (Foto: picture alliance / Carmen Jasper)

Im Prozess um eine Autofahrt in eine Menschengruppe ist ein 29-Jähriger am Donnerstag zu vier Jahren Haft verurteilt worden. "Die Steuerungsfähigkeit des Angeklagten war zwar erheblich eingeschränkt, jedoch nicht vollständig aufgehoben", hieß es in der Urteilsbegründung des Landgerichts Stade. Der 29 Jahre alte Syrer war am 26. November betrunken in eine Menschengruppe vor der Diskothek "Flair" in der Cuxhavener Innenstadt gefahren. Sieben Menschen wurden dabei zum Teil schwer verletzt und mussten im Krankenhaus behandelt werden. Der Syrer wurde wegen gefährlicher Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verurteilt.

Mit dem Urteil richtet sich die Kammer weitestgehend nach der Forderung der Staatsanwaltschaft, die auf eine Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten plädiert hatte. Ebenso wie die Anklage sah die Kammer den Vorwurf des versuchten Mordes in sieben Fällen im Laufe des Prozesses nicht bestätigt. "Zudem besteht absolut kein terroristischer Hintergrund", betonte der Vorsitzende Richter. Sowohl Nebenklage als auch Verteidigung hatten auf die Forderung nach einem konkreten Strafmaß verzichtet. Der Angeklagte selbst hatte im Prozess angegeben, sich nicht an das Tatgeschehen erinnern zu können und die Opfer um Entschuldigung gebeten.

(dpa)