Türkei-Wahl

Unterdurchschnittliche Wahlbeteiligung im Bereich Hannover

An der türkischen Präsidenten- und Parlamentswahl hat in Deutschland fast jeder zweite wahlberechtigte Türke teilgenommen.


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 (Foto: picture alliance/dpa)

Nach Angaben der Wahlkommission vom Mittwoch lag die Beteiligung bei 49,7 Prozent. Damit lag die Quote höher als beim türkischen Verfassungsreferendum im vergangenen Jahr. Damals hatten 48,8 Prozent der hier registrierten Wähler ihre Stimme abgegeben.

Im Einzugsbereich des Konsulats Hannover lag die Wahlbeteiligung mit 44,8 Prozent unter dem bundesweiten Schnitt. 108 000 Wahlberechtigte waren in dem Bereich registriert. Auf dem Messegelände in Hannover wurde eine Messehalle wie schon bei vorangegangenen Wahlen zum Wahllokal umfunktioniert, am Dienstagabend wurden die Wahllokale geschlossen.

Ausgezählt werden die Stimmzettel in der Türkei, die Ergebnisse werden erst zusammen mit denen in der Türkei bekanntgegeben. Bei einem knappen Ergebnis könnten die Stimmen der gut drei Millionen Auslandstürken entscheidend sein.

Die höchste Wahlbeteiligung gab es im Einzugsbereich des Konsulats in Essen: 67,4 Prozent der dort registrierten Wähler machten von ihrem Stimmrecht gebrauch. An zweiter Stelle lag Köln (56,3), gefolgt von Düsseldorf (55,7), Stuttgart (55,3), Hamburg (51,8), Mainz (50,4), München (48,5), Frankfurt (47,5), Nürnberg (44,9), Hannover (44,8), Karlsruhe (44,6), Berlin (44,2) und Münster (29,1).

(Quelle: DPA)