Waldbrandgefahr

Trockenheit lässt Waldbrandgefahr in Nordost-Niedersachsen steigen

Während sich die meisten Menschen über das milde Wetter zurzeit freuen dürften, steigt die Waldbrandgefahr wegen der Trockenheit. Betroffen sind gleich mehrere Landkreise.


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 (Foto: picture alliance/dpa)

Im nordöstlichen Niedersachsen besteht aufgrund der Trockenheit hohe Waldbrandgefahr. Betroffen sind unter anderem Teile der Landkreise Lüchow-Dannenberg und Celle, wie aus dem Waldbrandgefahrenindex (WBI) des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervorgeht. Die höchste "Gefahrenstufe 5" meldet für Karfreitag die Wetterstation Faßberg (Kreis Celle). An den Osterfeiertagen gebe es "Sonne satt", die Kehrseite sei aber die Trockenheit, sagte DWD-Meteorologin Corina Schube der Deutschen Presse-Agentur.

Der Index ist Grundlage für die Waldbrandwarnstufen, wobei die örtliche Einschätzung der Waldbrandgefahr abweichen kann. Der Index berücksichtigt unter anderem die Niederschlagsmenge, die Wind- und Sonnen- und Strahlungsverhältnisse, Temperaturen und Bodenbeschaffenheit. Die Berechnung des WBI erfolgt auf der Grundlage stündlicher Werte. Durchgängig "Gefahrenstufe 4" (Hohe Gefahr) gilt bis einschließlich Ostersonntag an den DWD-Stationen Lüchow, Bergen, Wittingen-Vorhop und Celle.

(dpa)