08. April 2020 –

Jobs im Radio

Traumjobs im Radio – So kommt ihr ihnen näher

Ihr träumt schon seit eurer Kindheit von einer Karriere beim Radio? Nun soll aus der Träumerei endlich Realität werden, die euch durch euren Alltag begleitet? So klappt's!

Foto: arembowski@pixabay.com
Foto: arembowski@pixabay.com

Auf dem Weg zum Radiomoderator

Die eigene Stimme im Radio preiszugeben, zu tausenden von Menschen zu sprechen, die Nachrichten zu moderieren oder auch die neusten Charts anzukündigen - das sind die Aufgaben der Radiomoderaten. Doch wie könnt ihr euch in diesem Beruf verewigen? Welche Schritte solltet ihr gehen?

Macht ein Praktikum

Nicht immer ist der Traumberuf so, wie man ihn sich vorstellt. Daher ist es sinnvoll, zunächst einmal ein Praktikum bei einem Radiosender zu absolvieren. Hierbei könnt ihr euch bei eurer Universität melden oder, solltet ihr nicht studieren, bei einem freien Radiosender bewerben. Die Chancen hierbei einen Platz für wenige Wochen zu ergattern sind sehr gut. Denn als Nachwuchstalente könnt ihr im Radio sehr viele Aufgaben übernehmen, Erfahrungen sammeln und somit auch gute Referenzen aufbauen.

Hat euch das Praktikum in eurem Wunsch bestätigt oder sogar bestärkt? Dann gilt es weitere Schritt einzuleiten. Denn im Vergleich zu anderen Berufen, gibt es keine klassische Ausbildung zum Radiomoderator. Ihr haben die Möglichkeit, euch durch ein Studium für diesen Beruf zu qualifizieren. Hierbei bietet sich der Journalismus gut an: In diesem Studium erfahrt ihr, wie wichtig die Aussprache ist, welche Informationen Menschen interessieren, wie ihr ansprechend sprecht oder schreibt.

Ihr könnt aber auch ein Volontariat starten. Hierbei handelt es sich um eine 1,5 bis 2-jährige journalistische Ausbildung bei einem Radiosender. Ihr durchlauft, je nach Vorstellungen eures Arbeitgebers, die diversen Stationen des Radiosenders, um euch einen Überblick zu verschaffen. Aber aufgepasst: Nicht immer erhaltet ihr hierfür eine Vergütung.

Keine Lust auf Moderation? Berufe im Radio sind facettenreich!

Ihr könnt aber nicht nur als Moderator bei Ihrem Lieblings-Radiosender durchstarten! Die Radiobranche hat zahlreiche Facetten, die durch unterschiedlichste Arbeiten definiert werden. Schaut einfach bei eurem Portal für Stellenanzeigen nach passenden Berufen, wie z.B. den beiden folgenden:

Redakteure

Was Moderatoren in den Sendungen vortragen, wird in aller Regel vorher von einem Redakteur geschrieben. Die Informationen für die Nachrichtenbeiträge bedürfen einer gründlichen Recherche sowie Interviews, um verschiedene Standpunkte deutlicher zu machen. Hierfür sind in aller Regel die Redakteure zuständig. Die durch Zahlen, Daten und Fakten untermauerten Beiträge werden durch sie zu einem einheitlichen Bild verknüpft. Zusätzlich planen die Redakteure die Sendungen durch, die die Moderatoren später moderieren.

Redakteure gibt es in vielen unterschiedlichen Arbeitsbereichen im Radio, wie in Musikredaktionen, Sportredaktionen, der Tages- oder Kulturredaktion.

Ton- und Funktechniker

Ohne Ton und Technik läuft im Radio nichts! Eine Radiosendung kann nur bestehen, wenn das gesprochene Wort auch an den Hörer übertragen wird. Hierfür sind die Funk- und Tontechniker des Radiosenders zuständig. Sie arbeiten mit den zahlreichen Übertragungswegen von Ton-Signalen. Zu ihren Aufgaben gehört das Warten und Überwachen der Sendeanlage sowie das Vornehmen von Reparaturen. Die Tontechniker sorgen dafür, dass das Radioprogramm - also Musik, Nachrichten und Moderationen - so klar wie möglich beim Hörer ankommt. Dafür nutzen sie spezielle Technik wie zum Beispiel Mischpulte. So können sie dafür sorgen, dass wichtige Nachrichten wie Verkehrswarnungen mit einer erhöhten Lautstärke von den Hörerinnen und Hörern wahrgenommen werden.

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