Helmstedt

Starkregen in Niedersachsen - Intensivstation geräumt

Tief "Axel" hat die Feuerwehren anderswo mehr beschäftigt als in Niedersachsen. Doch ausgerechnet die Intensivstation eines Krankenhauses in Helmstedt wurde in Mitleidenschaft gezogen.


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 (Foto: picture alliance/dpa)

In einem Krankenhaus in Helmstedt sind mutmaßlich durch einen von Tief "Axel" ausgelösten Wasserschaden die Intensivstation und der Kreißsaal geräumt worden. Starker Regen hatte in der Nacht zu Dienstag in dem Klinikum den Schaden verursacht, wie die Polizei am Morgen mitteilte. Nach einem Bericht der "Mitteldeutschen Zeitung" war die Decke des Helios-Klinikums eingestürzt, nachdem sich auf dem Dach wegen eines verstopften Fallrohrs Regenwasser gestaut hatte. Angaben zur Zahl der in Sicherheit gebrachten Patienten gab es am frühen Dienstagmorgen zunächst nicht.

Tief "Axel" hatte in der Nacht zu Dienstag im Süden und Südosten Niedersachsens für heftige Regenfälle gesorgt. Vor allem vom Weserbergland bis zur Grenze zu Sachsen-Anhalt wurde die Feuerwehr zu zahlreichen Einsätze gerufen. Aufgrund des Dauerregens seien in Helmstedt sowie im Großraum Göttingen Gullideckel hochgedrückt, Fahrbahnen überschwemmt sowie Keller überflutet worden, sagte ein Sprecher der Polizei. Auch am Dienstag rechnet der DWD noch mit weiteren Regenschauern, teilweise mit Gewittern. "Die Unwettergefahr ist für heute aber gebannt", teilte eine Sprecherin des DWD mit. Am Mittwoch soll es weiter unbeständig bleiben.

(dpa)