24. November 2021 –

Traditionwerft

Umbau bei Blohm+Voss kostet 133 Arbeitsplätze

Über Details des Stellenabbaus sowie weiterer Kostensenkungsmaßnahmen seien Betriebsrat, IG Metall und Führungskräfte am Freitag informiert worden, teilte ein Sprecher mit.

Die Luxusjacht "Nord" liegt in einem Schwimmdock der Werft Blohm+Voss im Hamburger Hafen, während ein Schlepper vorbeifährt. Der erste Herbststurm hat sich in der Nacht zum Freitag, 22.10.2021 in weiten Teilen des Landes beruhigt
Die Luxusjacht "Nord" liegt in einem Schwimmdock der Werft Blohm+Voss im Hamburger Hafen, während ein Schlepper vorbeifährt. Der erste Herbststurm hat sich in der Nacht zum Freitag, 22.10.2021 in weiten Teilen des Landes beruhigt, Foto: picture alliance/dpa

Die geplanten Einschnitte bei der Hamburger Traditionswerft Blohm+Voss werden 133 Arbeitsplätze kosten. Entsprechende Informationen der Hamburger IG Metall bestätigte ein Sprecher der Bremer Lürssen-Werft am Dienstag. "Anfang Dezember ist seitens der Arbeitgeberseite eine weitere Belegschaftsversammlung geplant, in deren Rahmen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weitere Umsetzungsschritte vorgestellt werden."

Über Details des Stellenabbaus sowie weiterer Kostensenkungsmaßnahmen seien Betriebsrat, IG Metall und Führungskräfte am Freitag informiert worden, teilte der Sprecher weiter mit. "Abgestimmt mit der Arbeitnehmervertretung wurden diese Informationen am Montag dieser Woche auch über die Führungskräfte an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommuniziert." Die IG Metall kündigte für Mittwoch (14.45 Uhr) eine Protestkundgebung an der Werft an.

Die Werft mit derzeit etwa 580 Beschäftigten liegt mitten im Hamburger Hafen, gegenüber den Landungsbrücken an der Elbe. Lürssen-Geschäftsführer Peter Lürßen hatte Anfang Oktober in Bremen gesagt, der 2016 übernommene Standort sei weiterhin nicht wettbewerbsfähig.

(dpa)

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