08. Dezember 2021 –

Bad Gandersheim

Landesgartenschau soll um ein Jahr verschoben werden

Die nächste Landesgartenschau wird wahrscheinlich erst im Jahr 2023 beginnen.

landesgartenschau.jpg
Ein Spaten mit der Aufschrift "Landesgartenschau Bad Gandersheim 2020" steckt beim 1. Spatenstich für den offiziellen Baubeginn auf dem Gelände der Landesgartenschau in einem Erdhaufen, Foto: picture alliance/dpa

Der bislang geplante Eröffnungstermin im April 2022 sei nicht zu halten, weil die Bauarbeiten nicht rechtzeitig fertig werden, sagte die Geschäftsführerin Ursula Stecker am Mittwoch. "Es gibt keine Alternative zu einer Verschiebung", sagte sie. Grund für die Verzögerungen auf der Baustelle ist demnach die Corona-Pandemie. Dadurch fehlt es zum Beispiel an Material.

Bisher war die Eröffnung der Gartenschau in Bad Gandersheim im Landkreis Northeim für den 14. April 2022 geplant. Auch die Northeimer Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und die Bürgermeisterin von Bad Gandersheim, Franziska Schwarz (beide SPD), sind für eine Verschiebung. Entschieden ist aber noch nichts. Das könnte am 17. Dezember passieren, nachdem Stadtrat und Kreistag getagt haben.

Durch die angestrebte Verlegung erhöht sich das Defizit der Landesgartenschau (Laga) auf schätzungsweise 4,7 Millionen Euro. Den Fehlbetrag sollen Stadt, Kreis und Land ausgleichen. Würde die Veranstaltung wie geplant am 14. April beginnen, läge das Defizit bei 2,6 Millionen Euro. "Dafür wäre die Laga dann aber auch nur halb fertig", sagte Stecker.

Die Landesgartenschau ist eine Ausstellung zum Gartenbau. Sie findet in Niedersachsen meist alle vier Jahre statt und ist oft mit Investitionen in die Infrastruktur der ausrichtenden Städte verbunden.

(dpa)

undefined
Antenne Niedersachsen
Audiothek