08. Oktober 2021 – Nicklas Kraemer

Auch kontrollierte Sprengung notwendig

Bombe entschärft - Aufatmen in Göttingen

Am frühen Donnerstag (07.10.) haben Bauarbeiter in Göttingen zufällig eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Der stark beschädigte Blindgänger konnte kurz nach Mitternacht teilweise entschärft werden. Heute (08.10.) können 20.000 Menschen wieder in ihre Wohnungen.

Zufällig bei Bauarbeiten entdeckt: Ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg, Foto: Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen
Zufällig bei Bauarbeiten entdeckt: Ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg, Foto: Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen

Nachdem am Donnerstag (07.10.) in Göttingen in der nördlichen Innenstadt ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt wurde, konnte der Kampfmitteldienst die Bombe erfolgreich entschärfen. Gegen 01.00 Uhr Nachts am Freitag (08.10.) wurde das Evakuierungsgebiet um die Innenstadt wieder freigegeben. 20.000 Menschen konnten in wieder in ihre Wohnungen.

Wie die Stadt Göttingen mitteilte, konnte der stark beschädigte Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden. Lediglich ein Teil der Bombe, der Detonator, musste kontrolliert gesprengt werden.

Am frühen Donnerstagvormittag wurde die Fünf-Zentner-Fliegerbombe bei Bauarbeiten am Auditorium zufällig entdeckt. Der Fund verursachte eine stundenlange Evakuierungsaktion und erhebliche Einschränkungen bei Bus und Bahn.

In Göttingen werden immer wieder Weltkriegsbomben gefunden. Erst im Januar war eine aufwendige Evakuierung nötig, als vier Blindgänger kontrolliert gesprengt werden mussten. Eine schlimme Erfahrung machte die Stadt bei einer Bombenentschärfung 2010: Damals starben drei Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes des Landes Niedersachsen als ein Blindgänger explodierte.

(mit Material der dpa)

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