Streusalz

Räumdienste rüsten sich mit Salzbergen für Winterwetter

Hunderte Räumfahrzeuge stehen bereit und die Lager sind mit Tausenden Tonnen Streusalz gefüllt - für den ersten Wintereinbruch in Teilen Niedersachsens sind Kommunen und Straßenbehörden gut gerüstet.


Streusalz.jpg
 (Foto: picture alliance/dpa)

Rund 1500 Mitarbeiter kümmern sich landesweit darum, das Land- und Bundesstraßen sowie die Autobahnen möglichst frei von Schnee und Eis bleiben, teilte die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mit. Über 600 Winterdienstfahrzeuge sind einsatzklar – 150 für die Autobahnen sowie 450 für die Bundes- und Landesstraßen. In den mehr als 110 Streugutlagern in Niedersachsen gibt es Lagerkapazitäten für rund 150.000 Tonnen Streusalz. Verbraucht wurden in der abgelaufenen Saison knapp 116.000 Tonnen.

Sobald im laufenden Betrieb der Bestand 80 Prozent der Lagerkapazität unterschreite, werde Salz nachbestellt, erklärte die Straßenbaubehörde. Außerdem seien in den Lieferverträgen tägliche Mindestmengen festgeschrieben, die eine sichere Versorgung aller Landesteile mit Streusalz gewährleisten sollen. Da der Winterdienst dennoch nicht gleichzeitig überall sein können, sei Vorsicht am Steuer oberstes Gebot.

Auch in den Kommunen haben sich die Winterdienste gewappnet. "Das Zwischenlager für Streumittel ist mit rund 500 Tonnen gefüllt, und Nachlieferungen können im Bedarfsfall kurzfristig geordert werden", sagte der Leiter der Abfallwirtschaft Oldenburg, Volker Schneider-Kühn. Acht große und neun kleinere Räum- und Streufahrzeuge seien je nach Bedarf unterwegs, um verkehrswichtige Straßen, Rad- und Fußwege zu räumen. In der Landeshauptstadt Hannover hält die Abfallwirtschaft Region Hannover 6000 Tonnen Salz, 1000 Tonnen Sand und 3000 Tonnen Splitt vorrätig, um mit bis zu 100 Fahrzeugen das Straßennetz befahrbar zu halten.

(dpa)